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Kinderlosigkeit: Kim Catrall: Ich habe keine Kinder - na und? "Ich bin zufrieden"

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Der Sex and the City-Star Kim Cattrall erzählte im persönlichen Radio4-Interview warum sie nie Kinder bekommen hat, und warum sie trotzdem eine Mutter ist.

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LebenRed.(Wienerin)

Wenn man sie ansieht, ist es eigentlich kaum zu glauben, aber Kim Cattrall ist mittlerweile 60 Jahre alt, und nach wie vor eine bombastisch gut aussehende Frau. Wie ihr Sex and the City-Alter Ego hat sie nie Kinder bekommen, und genau wie Samantha genießt sie das Leben und ihre Beziehungen.

 

In der ersten Folge der neuen Reihe "Woman's Hour" auf dem Radiosender Radio4 erzählte die Samantha-Darstellerin ganz ehrlich über ihr Leben und darüber wie es ist, fast 60 zu sein und weder Kinder noch Mann zu haben. Es war keine bewusste Entscheidung keine Kinder zu bekommen, erzählt sie. Ihre Beziehungen - unter anderem drei Ehen - haben schlichtweg nie den Punkt erreicht, an dem man gemeinsam Kinder bekommt. Später wollte sie "kein wissenschaftliches Experiment" werden, um es in ihren 40ern noch zu schaffen.

 

Was ihr ein wenig ungut aufstößt, ist das Wort "Kinderlosigkeit", da es impliziere, es fehlt etwas, das man eigentlich braucht. Außerdem meint sie:

 

"Ich bin ein Elternteil. Ich habe junge Schauspieler und Schauspielerinnen, für die ich eine Mentorin bin. Ich habe Nichten und Neffen, mit denen ich sehr eng bin. Die wahre Frage bezüglich Kinderlosigkeit ist: Bin ich das wirklich? Heutzutage gibt es Möglichkeiten eine Mutter zu sein, die nicht implizieren, dass dein Name auf der Geburtsurkunde eines Kindes steht. Ich kann die mütterliche Seite von mir ganz stark und ganz klar ausleben. Und das macht micht richtig... zufrieden."

 

Insgesamt hat sich Cattrall ihr Leben so eingerichtet, dass es ihr ganz entspricht und sie zufrieden ist. Sie hat ihr Schlafzimmer rosa gestrichen und ein riesiges Bett in der Mitte stehen. Weiters hat sie erzählt, dass sie lange auf nur einer Seite des Bettes geschlafen hat, bis sie bemerkt hat, dass sie sich so viel Platz nehmen kann wie sie will und darin ungestört schnarchen kann.

 

Sie klingt ein bisschen wie Samantha Jones, wenn sie über ihre Familie und ihre Freunde spricht, darüber was für intensive Beziehungen sie hat und wie sie sich auf sie verlassen kann. "Wir sprechen dieselbe Sprache", sagt sie über die unkomplizierte Kommunikationsweise, mit ehrlicher Wärme und Zufriedenheit.

 

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