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Nachhaltig leben: 9 Schritte zu weniger Plastikmüll

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Ein Leben ohne Plastik? Schwer vorstellbar! Ein Großteil unseres täglichen Plastikverbrauchs ist jedoch unnötig und lässt sich leicht vermeiden - ohne, das es weh tut!

LebenRed.(Wienerin)

Anlässlich der UN-Klimakonferenz am 30.11.2015 startet die WIENERIN-Online die "Green Week": Eine Woche lang berichten wir über verschiedene Themen rund um Nachhaltigkeit, Umweltschutz und den Klimawandel.
Alle Artikel hier nachlesen.

 

1. Plastiktragetaschen mehrmals verwenden

Kleine Tat mit großer Wirkung: Wer ein Einkaufssackerl aus Plastik mindestens fünf Mal verwendet, verringert seinen Plastikmüll bereits um 80%!

2. Immer dabei: Das Sackerl …

Eine dünne Stofftasche in der Handtasche oder im Rucksack braucht wenig Platz, macht aber viel Unterschied! Denn so spart man sich den Kauf von Papier- oder Plastiksackerln im Geschäft.

 3. … und die Mehrweg-Trinkflasche

Die gibt es mittlerweile in zahlreichen Varianten, Designs und Formen, aus hartem Kunststoff, Aluminium oder Glas. Die Flaschen sind nicht nur wiederbefüllbar, sie sparen langfristig auch viel Geld!

 4. Müll trennen

In vielen Haushalten passiert Mülltrennung schon automatisch – gut so, denn das Sammeln von Plastikflaschen erleichert das Recycling von wertvollen Stoffen ungemein. Also: Auch wenn wir die Couch dem Gang zur Sammelstelle oft vorziehen würden, es lohnt sich!

 5. Mikroplastik in Kosmetika? Nein, danke!

In manchen Kosmetikartikeln verstecken sich kleine Plastikteilchen, Mikroplastik genannt. Diese haben keinen Nutzen, der nicht auch mit anderen Zugaben erreicht werden könnte (z. B. Peelingperlen). Der einzige und schwerwiegende Effekt: Mikroplastik gelangt in unseren Körper, in unsere Nahrung, ins Wasser – im Gepäck: krebserregende und hormonschädliche Stoffe. Welche Produkte man am besten meidet, verrät der Mikroplastik-Ratgeber von Greenpeace.

 6. Verwenden Sie Schraubgläser statt Frischhaltefolie

Der neueste Schrei auf Kochblogs und Pinterest-Boards: Smoothies, Salate und Suppen in Weckgläsern mit Schraubverschluss. Auch Müsli, Reis und Nudeln lassen sich zu Hause schön und praktisch in Gläsern verstauen. Sieht nicht nur besser aus als Frischhalte- oder Alufolie, sondern spart auch ordentlich Müll ein!

7. Keine Party mit Einweggeschirr

Geburtstagsfeiern und Partys funktionieren auch ohne Wegwerfteller und Plastikbecher. Stattdessen gibt’s praktisches Fingerfood oder einen aus dem Repertoire von Freunden und Familie zusammengewürfelten bunten Geschirr-Mix.

8. Zeichen setzen!

Lassen Sie bei Ihrem nächsten Einkauf überflüssiges Verpackungs­material direkt im Supermarkt zurück. In Deutschland ist dies teilweise schon Alltag.

9. Nicht ärgern, sondern ändern

Wer ärgert sich nicht über unachtsam liegengelassenen Müll in Parks, Wäldern und auch in der Stadt. Ändern Sie was! Heben Sie den störenden Müll auf und schmeißen Sie ihn in die nächste Mülltonne. Seien Sie die Person, die Ihre Mitmenschen zu mehr Nachhaltigkeit inspiriert.

 

EU gegen „Wegwerf“-Plastik

Die EU hat sich auf einen Kompromissvorschlag zur Reduktion von Plastikmüll geeinigt. Davon ausgenommen sind etwa dünnwandige Obstsackerl, rund die Hälfte der ausgegebenen Sackerl. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verlangt deshalb eine ambitioniertere Umsetzung in Österreich.
Trotzdem gibt es in vielen EU-Ländern immer noch ein großes Plastik Problem: Das gilt besonders für Süd- und Osteuropa.

 

 

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