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#egalgewicht: "Ich hab das #egalgewicht!"

von

Macht der Internet-Trend endlich Schluss mit Photoshop und Size Zero? Oder geht's nur um Geschäftemacherei mit den Selbstzweifeln von Frauen? Der Schwerpunkt auf wienerin.at.

Der Body-Positivity-Schwerpunkt der WIENERIN

#egalgewichtKatrin Halbhuber(Wienerin)

­­"Jetzt liebt euch doch alle endlich mal selbst!" Unser Social-Media-Feed schreit es uns tagtäglich entgegen: Body Positivity, der Trend zum neuen Körperbewusstsein und der Kampf für eine Gesellschaft, in der alle Menschen schön sind, unabhängig von Kleidergröße und Gewicht.

Endlich einmal echte Frauenkörper mit Cellulite und Dehnungsstreifen, sagen die einen, übertriebene Zurschaustellung und letztlich doch wieder nur nackte Frauenkörper, die bewertet werden, finden die anderen.

Darüber hinaus kommt die Body Positivity mit passendem Vokabular: Mermaid Thighs, Hip Dips und Plus Size - plötzlich haben Körperteile und "figürliche Besonderheiten" einen Namen, über die man sich noch nie Gedanken gemacht hat - oder? Denn wer sich die Kommentare unter Instagram-Postings, die Hip Dips feiern, ansieht, merkt schnell: Heutzutage sind Frauen offenbar so verunsichert, dass jede Körperbiegung, jede Kurve, die nicht ins stromlinienförmige Victoria's Secret-Bild passt, als Makel und Fehler betrachtet wird.

Endlich Schluss mit Photoshop oder alles nur Marketing?

Warum also den Fokus auf etwas legen, wenn es eigentlich schon lange nicht mehr im Fokus stehen sollte? Wo es doch eigentlich an der Zeit ist, dass wir Menschen nicht nach ihrem Äußeren be- und vor allem abwerten, dass eine Kleidergröße kein Grad für Schönheit sein sollte? Können wir uns de Social-Media-Welt der Selbstdarstellung und damit der Suche nach dem perfekten Oberschenkel-Bild überhaupt entziehen? Wollen wir’s überhaupt? Weil wir finden, dass Trends immer reflektiert und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden sollten. Weil Body Positivity mittlerweile auch Marketing-Schlagwort geworden ist für eine Branche, die uns jahrelang etwas anderes eingeredet hat.

Auf wienerin.at werden wir uns einen Monat lang unter #egalgewicht also besonders mit dem Thema Körberbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstliebe beschäftigen.

Hier geht's zum #egalgewicht.

Begonnen haben wir uns auf unserer Suche nach dem Ende der Selbstzweifel an einem Ort, der eine kleine Insel der Seligen zu sein scheint: dem Wiener Gänsehäufel. Die Frauen dort haben zwar von Body Positivity noch nix gehört, wissen aber trotzdem – oder vielleicht genau deswegen – ganz genau, worum’s geht.

 

VIDEO: "Kennen Sie Body Positivity?" Die WIENERIN war im Gänsehäufel

 

 

WIENERIN Stimmen: Wir wollen deine Meinung wissen!

Du findest Body Positivity super? Oder nervt dich die Pseudo-Selbstliebe nur maßlos?

Fakt ist: Frauenkörper werden bewertet, egal ob in Größe 36 oder 48. Welche Sager über deinen Körper musstest du dir schon anhören? Fühlst du dich in deinem Körper wohl?

Schreib uns anonym über das Web-Tool Tellonym, diskutier mit uns, sag uns deine Meinung!

Du willst eine WIENERIN Stimme sein? Hier kannst du uns schreiben!

Alle Infos zu den WIENERIN Stimmen.

 

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