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Müll-Strand: Diese Reise-Bloggerin zeigt wie groß das Plastik-Problem wirklich ist

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Eine Reise-Bloggerin zeigt in einem viralen Facebook-Posting vermüllte Traumstrände.

Jetztred.(Wienerin)

Die US-amerikanische Bloggerin Amelia Whelan hat durch ihrem Traumjob schon fast die ganze Welt gesehen. Und man könnte direkt neidisch werden, denn auf ihren Instagram-Fotos zeigt sie sich meistens so, wie wir uns den perfekten Urlaub vorstellen: Im Bikini, am Strand, eine Kokosnuss schlürfend und vor wunderschönen Kulissen posend. Aber vor einigen Tagen zeigte sie die Schattenseiten der tropischen Paradiese auf. 

 

Der Beitrag, der auf Facebook mittlerweile über 120.000 Mal geliked und über 200.000 Mal geteilt wurde, zeigt die erschreckende Wahrheit: Das Plastikproblem. Auf mehreren Bildern und Videos sind eigentliche Traumstrände auf Bali so zugemüllt zu sehen, dass es kaum noch von einer Mülldeponie zu unterscheiden ist. 

 

Müll wie Sand am Meer

Während sich die Bloggerin sonst nur braungebrannt vor Palmen zeigt, sitzt sie auf einem der Fotos inmitten von Plastikflaschen und rostigen Dosen. In einer kurzen Videosequenz zeigt sie, wie sie versucht freie Stellen im Sand zu finden, um durch die Müllhaufen zu kommen. Und sie verdeutlicht in ihrem Posting, dass es mittlerweile fast an jedem Strand so aussieht: "Strände neben dem berühmten Surfspot, zu dem du schon immer wolltest. Oder in der Nähe des süßen Hipster-Cafés mit den fancy Acaí-Bowls. Unter dem schönen Infinity-Pool. Das ist Bali. Das sind die Philippinen. Das ist Asien. (…) Aber das siehst du alles nicht in deinem Newsfeed.", schreibt Amelia Whelan und kritisiert die geschönte Instagram-Welt, zu der sie ebenso dazugehört.

 

 

Sie ruft nun auf, selbst gegen die Umweltverschmutzung aktiv zu werden. Und rät zu folgenden Tipps: Wiederverwendbare Flaschen zu verwenden, Taschen oder Besteck dabei zu haben, Jause in eigenen Boxen zu transportieren, oder in der Bar auf den Strohhalm zu verzichten, nachhaltige Unterkünfte auszuwählen und auch auf Reisen seinen Müll zu recyceln. Außerdem rät sie zu einem veganen Lebensstil. 

 

Diese Tipps wären zumindest ein kleiner Schritt in eine umweltfreundlichere Zukunft. Trotzdem wird es nicht reichen, um dieses Problem zu lösen. Denn dazu müsste sich die Produktion von Plastik um ein Vielfaches verringern.

 

 

7 Tipps, um im Alltag auf Plastik zu verzichten

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