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Hass im Netz: Wiener Neujahrsbaby wird mit Hasspostings überflutet

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Hass im Netz kennt offenbar keine Grenzen. Das jüngste Opfer: ein Baby.

Jetztred.(Wienerin)

Zielscheiben von Hasspostings im Internet kennen keine Altersgrenzen, wie das Beispiel des Wiener Neujahrsbabys aktuell zeigt. Die kleine Asel ist das erste Baby, das 2018 in Wien geboren wurde - und im Netz kursieren zahlreiche Hasskommentare gegen das Baby.

Weil zahlreiche Medien über das Wiener Neujahrsbaby berichtet haben und Asels Mutter auf dem offiziellen Foto des Wiener Krankenanstaltenverbunds ein Kopftuch trägt, erreichte die Familie in den letzten Tagen eine Flut an Hasspostings. Die Organisation "Netpeace" hat einige der Postings gespeichert, um das Ausmaß der rassistischen Kommentare deutlich zu machen. Nur zwei Beispiele: "Mit dem Fetzen auf dem Kopf muss die Alte doch nach der Geburt stinken wie ein nasser Dachs …ekelhaft", oder: "Nächster Terrorist geboren."

 

"Wir dulden keine rassistischen, hetzerischen, beleidigenden oder menschenverachtenden Äußerungen" 

 

"Eigentlich sollte die Geburt eines Babys ein Grund zur Freude sein. Aber unter den Meldungen zum Wiener Neujahrsbaby 2018 finden sich jede Menge Kommentare voller Hass und Beleidigungen", schreibt die NGO auf Facebook

 

 

Die Tageszeitung "Heute" hat auf ihrer Facebook-Seite die UserInnen sogar darum bitten müssen, sich zurückzuhalten: "Wir dulden in unseren Facebook-Kommentaren keine rassistischen, hetzerischen, beleidigenden oder menschenverachtenden Äußerungen. Wer dagegen verstößt, wird gebannt."

 

Die Anti-Rassismus-NGO "Zara" betreibt eine Meldestelle für Hasspostings, an die sich Betroffene wenden können - alle Infos hier

 

 

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