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Viral: Mutter fasst zusammen, wie anstrengend das Mama-Sein tatsächlich ist

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In einem berührenden Facebook-Posting zeigt Cameron Poynter, was eine Mama tagtäglich leisten muss.

Berührendes Facebook-Posting beschreibt das Mama-Sein perfekt

Jetztred.(Wienerin)

Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen. Haben wir alle schon mal gehört. Wir stimmen zu, wir nicken und wir wissen, dass es dieses vielzitierte Dorf nur noch selten gibt. Die Arbeit bleibt natürlich dieselbe, nur wird sie meist und tagtäglich von Müttern erledigt. Was alles bedacht, erledigt und geplant werden muss, um den Familienalltag am Laufen zu halten, ist für Außenstehende schwer nachvollziehbar.

Mamabloggerin Cameron Poyntner weiß das. In einem Facebook-Posting über das Muttersein hat sie ein emotionales Tribut an alle Mamas auf der Welt geschaffen - oder an die Hüterinnen, wie sie sie nennt:

"Ich bin die Hüterin.

Ich bin die Hüterin der Termine. Der Trainings, Spiele und Unterrichtsstunden. Der Projekte, Parties und Abendessen. Der Verabredungen und Hausaufgaben

Ich bin die Hüterin der Information. Wer Essen braucht, fünf Minuten bevor er durchdreht und wer Raum für sich braucht, wenn er grantig wird. Ob es sauberes Gewand gibt, ob die Rechnungen bezahlt wurden und ob die Milch aus ist.

Ich bin die Hüterin der Lösungen. Der Pflaster und des Nähzeugs und der Snacks in meiner Handtasche. Aber auch der emotionalen Salben und metaphorischen Wolldecken.

Ich bin die Hüterin der Vorlieben. Der 'Mögens' und 'Nicht Mögens'. Der nächtlichen Schlafrituale und Haklichkeiten beim Essen.

Ich bin die Hüterin der Ermahnungen. Nett zu sein, den eigenen Müll wegzuräumen, das Geschirr abzuwaschen, die Hausübung zu machen, Türen aufzuhalten und Dankeskarten zu schreiben.

Ich bin die Hüterin der Rituale und Erinnerungen. Der Kürbisschnitzereien und Ostereiersuche. Ich bin Fotografin und Christbaumkugelsammlerin und Briefeschreiberin.

Ich bin die Hüterin der emotionalen Sicherheit. Die Quelle des Trosts, die Navigatorin durch schlechte Launen, die Bewahrerin der Geheimnisse und die Besänftigerin von Ängsten.

Ich bin die Hüterin des Friedens. Die Mediatorin bei Streitereien, die Vermittlerin bei Unstimmigkeiten, die Moderatorin der Sprache, die Betreuerin verschiedener Persönlichkeiten.

Ich bin die Hüterin der Sorgen. Ihrer und meiner eigenen.

Ich bin die Hüterin des Guten und des Schlechten, des Großen und des Kleinen, des Schönen und des Anstrengenden.

Meistens ist das Gewicht dieser Dinge, die ich hüte, wie die oberen Elemente im Periodensystem - leichter als Luft, ich schwebe mit meinem Zielbewusstsein.

 

"Sie werden nicht bemerkt und nicht gewürdigt, bis sie nicht erledigt werden"

 

Aber manchmal zieht mich das Gewicht dieser Dinge, die ich hüte, nach unten, unter die Oberfläche, bis ich trete und versuche, nach Luft zu schnappen.

All diese Dinge, die ich hüte, sind immer in meinem Kopf und sie warten nur darauf, vergessen zu werden. Sie beherrschen meine Gedanken und lassen mich nachts wach liegen.

Weil all diese Dinge, die ich hüte, unsichtbar sind, unfassbar. Sie werden nicht bemerkt und nicht gewürdigt, bis sie nicht erledigt werden. Sie werden nicht benotet, über sie wird nicht gerichtet. Und manchmal werden sie als selbstverständlich empfunden.

Mein Ehemann und meine Söhne sind gütig und großzügig und sie lieben mich über alles. Und das ist der beste Job, den ich jemals hatte. Aber manchmal ist es ermüdend, die Hüterin zu sein. Weil es sich anfühlt, als würdest du alles alleine machen.

Also geht das hier an alle Hüterinnen. Ich sehe euch.

Ich kenne das Gewicht der Dinge, die ihr hütet.

Ich weiß, dass die unsichtbare Arbeit, die ihr leistet, für die es keinen Gehaltszettel und keinen Krankenstand gibt, die Welt in den Fugen hält.

Ich sehe euch.

Und ich salutiere euch."

 

Nach den netten Worten können wir uns ja daran erinnern, welche Aussagen Papas und Mamas einfach nur nervig finden:

 

 

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