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Kolumne: Hebamme ohne Grenzen: Auf nach Tansania!

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Gerade mit ihrem Hebammenstudium fertig geworden, will Christina etwas verändern - am liebsten die Welt. Anfang Oktober geht die 26-Jährige für drei Monate nach Tansania. In ihrem Tagebuch auf wienerin.at nimmt sie uns mit ins Abenteuer.

Hebamme ohne Grenzen: Auf nach Tansania!

JetztChristina Elisabeth Piller(Wienerin)

Eine Woche noch, dann geht’s los. Wien – Amsterdam – Kilimanjaro Airport.
Ich mache für 3 Monate ein Volontariat bei „Africa Amini Alama“. Die Koffer sind gerichtet, die Sachen eigentlich auch, aber ich wette, ich vergesse trotzdem etwas, wie immer, wenn ich länger ins Ausland gehe. Wahrscheinlich wieder etwas ganz Unwichtiges, wie Zahnbürste oder Unterhosen.

Hals über Kopf auf nach Tansania

Aber zuerst, wie alles begann: Seit Studienbeginn ist es mein Traum, für „Ärzte ohne Grenzen“ einen Langzeiteinsatz zu absolvieren. Da ich für diesen Einsatz zwei Jahre Berufserfahrung brauche und ich aber schon direkt nach dem Studium ein Volontariat machen wollte, kam ich durch eine Freundin (danke, Nica!) auf „Africa Amini Alama“. Ich war sofort Hals über Kopf in das Projekt verliebt, habe mich gleich beworben und jetzt ist es endlich so weit.

Durch die Überredungskunst einer Freundin (danke, Lisa!) und durch den technischen Support ihrer Mami (danke, Tina!) haben wir eine Crowdfunding Aktion gestartet, um nicht nur durch meine Anwesenheit in Momella etwas zu bewirken, sondern auch durch finanzielle Mittel einen langfristigeren Effekt zu schaffen.

Entschlossen, etwas zu verändern

Der Plan war es, durch die gesammelte Summe Lehrmaterialien und technische Hilfsmittel wie Blutdruckmessgerät etc. zu besorgen UND 50 Familien für fünf Jahre eine Krankenversicherung zu ermöglichen. Eine Krankenversicherungskarte für eine Familie mit sechs Familienmitgliedern kostet pro Jahr 7 Euro. 50 Familien für fünf Jahre macht also 1750 Euro.
Klang realistisch, bei meinem überdurchschnittlich unterstützendem Support System, das aus Familie, Bekannten, KollegInnen, FreundInnen und Freundes-FreundInnen besteht. Aber was dann passierte, überstieg all meine Erwartungen: Das Projekt kam so gut an, wurde auf sozialen Netzwerken geteilt und durch 85 (!!) sehr großzügige Spender unterstützt. Die Summe hat unsere Vorstellungen weit übertroffen und ich bin überglücklich und dankbar für jegliche Art der Unterstützung meines Herzenspojekts.

Schlussendlich hat sich über Freundes-Freundinnen und Facebook-Postings auch diese Kolumen für wienerin.at ergeben. Und so kommt’s, dass ich euch in regelmäßig unregelmäßigen Abständen (je nach zeitlicher Kapazität, Internet und eventuell anderen Einflüssen) durch ein Tagebuch von meinem Alltag als Hebamme in Tansania erzählen kann.

Ich freu' mich über diese Möglichkeit - ihr dürft gespannt sein, ich bin’s auch!

Ganz liebe Grüße, Christina

 

 

Über die Kolumne

Neugier und Entschlossenheit halten sich bei Christina Piller die Waage. Die 26-jährige Wienerin hat eben ihr Hebammenstudium abgeschlossen und sich von der Idee, in Afrika zu helfen und selbst was dabei zu lernen, anstecken lassen. Doch nur Wissen auszutauschen, reicht ihr nicht, Christina will auch was verändern.
Die WIENERIN findet so viel Engagement toll und hat Christina eingeladen, ihre Erlebnisse mit Frauen, Schwangeren und Babys in einem losen Online-Tagebuch mit unserer Community zu teilen.

https://www.facebook.com/chrstnpllr

https://www.instagram.com/chrstnpllr/

Kontakt: christina_piller@hotmail.com

www.africaaminialama.com

 

 

VIDEO: Wir alle haben unser "Egalgewicht"!

 

 

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