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Kinderkleidung: Dieses Modelabel teilt Kinderkleidung nicht mehr in "Mädchen" und "Buben"

von

Als erste große britische Modekette verwirft Jon Lewis die Geschlechtertrennung bei Kinderkleidung - weil Mädchen Superhelden und Buben rosa gut finden können!

John Lewis hat geschlechtsbezogene Labels abgeschafft

Jetztred.(Wienerin)

Auf der einen Seite: Rosa! Einhörner! Glitzer! Oh, eine Prinzessin! Dazwischen ein bisserl Leopardenmuster. Auf der anderen: Blau! Monstertrucks! Helden und Abenteuer! Du wilder Rockstar! Herzlich willkommen in der stereotypen Kinderabteilung eines herkömmlichen Modegeschäfts. Mädchen, die auf Superhelden stehen oder Buben, die rosa gut finden, existieren in der Vorstellung der Modeketten nicht.

 

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Aber aufgepasst: Die britische Modefirma John Lewis hat geschlechtsbezogene Kleidung abgeschafft! Alle Kleidungsstücke sind ab jetzt mit "Girls & Boys" oder "Boys & Girls" gelabelt - und das ist auch schon alles. An den Designs ändert sich nichts, es gibt weiterhin Regenbogen und Blümchen, Autos und Werkzeuge, bunte Farben und schlichteres. Auch Kleider und Röcke sind mit dem geschlechtsneutralen Label versehen.

 

 John Lewis John Lewis hat geschlechtsbezogene Labels abgeschafft

 

Caroline Bettis, Leiterin der Kinderbekleidung, sagt: "Wir wollen mit unser Kollektion nicht länger Stereotypen bekräftigen, sondern unseren Kunden eine größere Auswahl bieten. Kinder sollen selbst wählen können, was sie am liebsten tragen."

 

Auf der Website finden sich noch die Kategorien "Mädchen" und "Jungen". John Lewis wird das aber demnächst umstellen. In den Geschäften selbst gibt es keine getrennten Abteilungen mehr. Die meisten Reaktionen feiern John Lewis für diese Entscheidung:

 

 

 

 

Aber nicht alle sind zufrieden:

 

 

Ein Parlamentarier der Konservativen macht sich im Independent Sorgen um das Einkaufserlebnis der Kunden: "Die Kennzeichnungen für Buben und Mädchen sind informativ. Sie zu entfernen kann sehr verwirrend für den Kunden sein." Oder das Einkaufen ist entspannter, weil man sich keine Gedanken mehr darum machen muss, was jetzt für welches Geschlecht bestimmt ist und das Kind einfach tragen lassen kann, was ihr/ihm gefällt.

 

Video:  Weil Kinderbetreuung auch Männersache ist

 

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