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#BuyTwitter #BanTrump: Ehemalige CIA-Agentin will Twitter kaufen und Trump sperren

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Do-It-Yourself im politischen Aktionismus: Die US-Amerikanerin Valerie Plame hat keine Lust mehr auf die öffentlichen Eskapaden des US-Präsidenten Donald Trump und will ihn von Twitter ausschließen.

Ehemalige CIA-Agentin will Twitter kaufen und Trump sperren

Jetztred.(Wienerin)

Donald Trumps Twitteraccount hat sich zu unserem großen Bedauern immer noch nicht als gefinkeltes Satireprojekt herausgestellt. All die unreflektierten Meldungen voller Hetze, Hass und #covfefe sind grausliche Realität.

 

Der ehemalige CIA Agentin Valerie Plame reicht's jetzt. Mit einer Crowdfunding Kampagne möchte sie genug Geld sammeln, um Twitter zu kaufen. Und dann Trumps Account stilllegen. Gestartet hat sie die Kampagne letzte Woche mit einem Tweet und der schönen Hashtag-Alliteration #BuyTwitter und #BanTrump

 

 

„Wenn Twitters Führungskräfte Trumps Gewalt und Hass nicht abschalten, dann liegt es an uns!"

 

 

Auf der Crowdfundingseite schreibt Plame, Trumps Tweets würden das Land schädigen und Menschen in Gefahr bringen - vor allem die Drohungen eines Nuklearkrieges gegen Nordkorea bringen die ehemalige Agentin auf die Palme. Durch die Löschung des privaten Twitteraccounts des Präsidenten will sie das Land vor einem möglichen Krieg schützen und nutzt die einfache Rechnung: Wer in einem börsennotierten Unternehmen die meisten Anteile hat, kann auch Ansagen machen.

 

Es ist nicht einfach, Twitter zu kaufen

Das Crowdfunding-Ziel ist mit einer Milliarde US-Dollar angegeben, ein mehrheitlicher Anteil des börsennotierten Unternehmens würde etwa sechs Milliarden US-Dollar kosten, schreibt die Associated Press.

 

Wilson ist sich dessen bewusst. Sollte sich eine mehrheitliche Beteiligung nicht ausgehen, möchte sie zumindest eine "signifikante Beteiligung" erwerben, und ihre Anliegen beim jährlichen Shareholder-Meeting vertreten. Mit Anteilen im Wert von 1 Milliarde wird man ihr jedenfalls zuhören müssen. Von Twitter selbst gibt es noch keine Reaktion - aktuell liegt der Spendenbetrag bei fast $ 59.000,-.

 

Das Weiße Haus zeigt sich unbeeindruckt. Trumps Pressesprecherin Sarah Huckabee Sanders: "Ihr lächerlicher Versuch, sein [Trumps] Recht auf den ersten Verfassungszusatz still zulegen, ist die einzige offensichtliche Verstoß und Ausdruck von Hass und Intoleranz in dieser Gleichung."

 

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