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Umfrage: 34 Prozent der Frauen glauben, dass zu kurze Röcke an Übergriffen schuld sind

von

Dieses Ergebnis einer britischen Umfrage ist wirklich schockierend.

JetztRed.(Wienerin)

 

In Zeiten, in denen Millionen Frauen für ihre Rechte auf die Straße gehen, und in denen US-Präsidenten genau diese Rechte beschneiden wollen, kann man gar nicht glauben, dass es noch immer Menschen gibt, die so denken: 

 

Sexuelle Belästigung ist den Frauen zuzuschreiben, weil sie sich zu aufreizend kleiden. Die Frauenrechtsorganisation Fawcett Society hat eine Studie herausgebracht, bei der 41 Prozent der befragten Männer glauben, dass Frauen, die betrunken sind oder zu kurze Röcke tragen voll oder teilweise die Schuld daran tragen, wenn sie zu Opfern sexueller Übergriffe werden.

 

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Sam Smethers von der Fawcett Society sagt in einer Aussendung, dass sie von dem Ergebnis schockiert ist. "Victim Blaming ist tief verankert in unserer Gesellschaft." Unter den 8000 Befragten sagten auch 34 Prozent der Frauen (!), dass Frauen teilweise oder ganz Schuld sind an sexuellen Übergriffen, die ihnen widerfahren. "Das ist wirklich schmerzhaft mit anzusehen, wenn sich Frauen gegen Frauen wenden", so Smethers. Ältere Frauen sind hier besonders problematisch: 55 Prozent der über 65-Jährigen geben den Opfern die Schuld, während es in dieser Altersgruppe 48 Prozent der Männer sind, die das tun. 

"Es geht nicht darum, was die Frau anhat oder wie sich verhält - es geht darum, was der Täter macht", so Smethers.

 

Die Umfrage zeigt auch: 


- 18 Prozent der Männer zwischen 35 und 34 und 14 Prozent der Männer zwischen 18 und 24 wollen, dass die Frauen in ihrem Leben NICHT die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie sie haben.

- 17 Prozent der Männer zwischen 25 und 34 glauben, dass Gleichberechtigung zu ihrem Nachteil wäre und 20 Prozent der 25-34-Jährigen glauben, dass die Gleichberechtigung der Frau "zu weit geht".

- 24 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen zwischen 18-24 glauben, dass Frauen bereits die gleichen Rechte haben. 

- Ebenso 24 Prozent der Männer zwischen 18 und 24 sagen, dass sie gegen den Feminismus sind, sich vom Feminismus ausgeschlossen fühlen oder diesen für irrelevant befinden.

 

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Doch es gibt auch die positiven Zahlen: die Mehrheit der jungen Männer kann sich mit dem Feminismus identifizieren und sieht sich als Verbündeter im Kampf für mehr Gleichberechtigung. 

 

 

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