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Wien: Inhaberin von Beauty Salon kämpft gegen Arbeitsinspektorat

von

Katia Wagner, Inhaberin der Wiener "Beauty Bar

Waxing Salon Wien Arbeitsinspektorat

JetztRed.(Wienerin)

Mittwochnachmittag ging ein Facebook-Posting Katia Wagner, Inhaberin mehrerer Beauty-Salons in Wien, plötzlich viral - der Grund: Wagners Salon "Beauty Bar" hatte Besuch einer Mitarbeiterin des Arbeitsinspektorats bekommen, die unter anderem bemängelte, das die Arbeitsräume, in denen die Waxings durchgeführt wurden, keinen "Sichtkontakt ins Freie" hätten. >

Intimwaxing mit Sichtkontakt ins Freie

Wagners Antwort via Facebook: "Ich meinte zwar bisher, dass bei der Intim-Enthaarung ein diskreter Behandlungsraum ohne Zuschauer im Interesse unserer Kunden sei, aber Sie wissen es offenbar besser." Und machte dem Arbeitsinspektorat im selben Posting ein nicht allzu ernst zunehmendes Angebot: "Die ersten 10 ArbeitsinspektorInnen, die mir beweisen, dass ich offenbar zu prüde bin, um diese Anordnung zu verstehen, und die zu einem Intim-Waxing in der AUslage bei uns heute vorkeimen, erhalten ein Pofalten-Waxing gratis dazu!"

Mit Stand Mittwochvormittag wurde das Posting über 5 500 Mal geteilt, vor allem von UnternehmerkollegInnen bekam Wagner viel Zuspruch.

Sozialministerium: Aktion sei "Werbegag"

Peter Kraus, Wirtschaftssprecher der Grünen, meinte gegenüber der Tageszeitung Die Presse, der Fall wäre "ein gutes Beispiel für Absurditäten des Arbeitsinspektorats, die längst abgeschafft gehören". Ebenfalls gegenüber der Presse nahm Christoph Ertl, Pressesprecher des Sozialministeriums, zum Fall Stellung: "Es steht außer Frage, dass es Fälle gibt, in denen der Amtsschimmel durchaus wiehert", dieser Fall sei es aber nicht.

Gegen Ertls Vorwurf, das Arbeitsinspektorat habe bei seiner Begehung ein "chaotisches Gesamtbild" feststellen müssen, es würden unter anderem Notausgänge und Belüftungsanlagen fehlen, wehrte sich Salonbesitzerin Katia Wagner erneut via Social Media:

Inhaberin wehrt sich gegen "chaotische Zustände"

Im Video nimmt Wagner zu den einzelnen Kritikpunkten Stellung. Und schließt: "Ich will das abgeklärt haben. Ich bin offen für ein konstruktives Gespräch. (...) Ich scheue auch kein Gerichtsverfahren. (...) Ich habe null Angst." 

 

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