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Holy Moly: Neue Vatikan-App "Sindr" soll Tinder ersetzen?

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Der Vatikan präsentierte am Dienstag seine erste App für Gläubige. Und diese ist so mancher bekannter Dating-App gar nicht so unähnlich.

JetztArnika Zinke(Wienerin)

 

Von allen Artikeln, die wir jemals über Apps geschrieben haben, ist dieser hier wohl wirklich der skurrilste:

Ausgerechnet der konservative Vatikan ist unter die App-Entwickler gegangen und hat eine neue App herausgebracht, über die derzeit die ganze Welt spricht:

Sindr - das katholische Tinder?

"Sindr", wie die Medienwelt die App getauft hat (Originalname "Catholic App"), funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie unsere geliebte Dating-App "Tinder". Nur, dass am Ende kein One-Night-Stand oder die große Liebe (haha) wartet, sondern... ein Beichtstuhl!

 

Mehr lesen: Warum Tinder für mich nicht funktioniert

 

Mittels Ortungssystem hilft die App den momentanen Aufenthaltsort zu lokalisieren und zeigt nächstgelegene Kirchen an, in denen Gläubige ihre Beichte ablegen oder die Heilige Messe besuchen können.

"Der Papst meinte, wir sollen kreativ sein"

Die App wurde am Dienstag von Erzbischof Leo Cushley den Medien präsentiert. Die Innovation wurde von Papst Franziskus angetrieben, wie der Erzbischof im Vatikan Radio erklärt. "Er sagte uns, wir sollen uns kreative Dinge für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausdenken" so Cushley.

 

Erste Pressebilder vom "App-Lauch" veröffentlichte der Erzbischof kurz darauf auf seinem Twitter-Account:

 

Die durchaus ungewöhnliche Idee schließt an eine Reihe von fortschrittlichen Neuerungen im Vatikan an, die sich seit der Ernennung des Papstes häufen. Erst kürzlich gab der Papst Priestern die Erlaubnis, die "Sünde der Abtreibung" in Zukunft vergeben zu dürfen und sandte damit ein klares Zeichen an die konservative Fraktion der Kleriker.

Bleibt nur zu hoffen, dass es mit positiven Neuerungen in der Kirche noch lange so weiter geht!

 

Die App wird ab Jänner 2017 im App-Store erhältlich sein.

 

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