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Sexismus: Das haben Frauen getragen, als sie sexuell missbrauchtwurden

Wenn eine Frau sexuell missbraucht wird, werden ihre Grenzen überschritten. Ihr Körper, ihre Psyche und ihr Selbstwertgefühl können Schaden nehmen. Schuld trägt ausnahmslos immer der/die TäterIn.

 

Die Frage "Was hattest du an?" schiebt diese Schuld dem Opfer in die Schuhe. Trotzdem wird sie immer wieder gestellt: Von FreundInnen, Familie, und sogar der Polizei. Diese Form von Täter-Opfer-Umkehr hat die Fotografin Katherine Cambareri interessiert. In ihrer Fotoreihe "Well, what were you wearing?" zeigt sie Kleidungsstücke, die Opfer von sexuellem Missbrauch während des Übergriffs getragen haben.

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2 Kommentare
Gast: googi
28.08.2016 18:11

Verantwortung

Ich weiß es nicht mehr, was ich anhatte; das, was mir Mama als Kind anzuziehen gegeben hat, als sie mich zu ihrem Vater brachte; und dann natürlich auch das, was ein Kind daheim trägt (oder nicht), wenn es in der Familie ist; wichtig war meiner Mutter nur was ich anhabe, wenn ich mit Freunden zusammen war als 17jährige; dafür konnte ich allerdings dann schon alleine die Veranwortung übernehmen. Da ist mir auch nichts passiert was ich nicht wollte. In der "geschützten" Familie sind dafür allerhand Dinge passiert, die ich auch 40 Jahre danach noch nicht vergessen habe. Oder als mir in der Klasse der gleichaltrige fordernd zwischen die Beine griff hatte ich sicher Jeans an, hatte ich immer damals als 16jährige

manulli
03.05.2016 15:38

nie vergessen

kann dem nur beipflichten. ich hatte ein naturfarbenes T-Shirt, ähnlich dem auf dem 1. Bild, eine lange blaue Jean, einen beigen Blouson und beige Ballarinas an. Absolut unsexy. Es war am 11. Juni 1979, einem helllichten, kühlen Sommertag. Ich war 16 und ein Mann, damals 44 fragte mich nach dem Weg zum Postamt. In der Zeit, in dem ich versuchte, ihm den Weg zu beschreiben, packte er mich und........heute bin ich 53 und kann mich an jede Minute erinnern. es geht nie vorbei....werde ich nie vergessen....gottseidank habe ich sehr viele nette Männer getroffen, arbeite sogar in einer Männerbranche....das Böse hat kein Geschlecht und kein Gesicht....Schlimme Erlebnisse haben mich stark gemacht. Heute biete ich dem Bösen die Stirn und kann anderen helfen....