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Unibrow: Dieses Model beweist, dass Monobrauen gut aussehen können

von

Selbstliebe und Wahlfreiheit sind der beste aller neuen Augenbrauentrends!

Die Monobraue dieses Models sieht (irgendwie) toll aus!

Trendsred.(Wienerin)

Das mit den Augenbrauen ist so ein Sache. Sie geben deinem Gesicht Ausdruck, du trägst sie immer nach der neuesten Mode und wenn du dir zehn Jahre alte Fotos davon anschaust, weißt du nicht, ob du lachen oder weinen sollst.

Spätestens seit Cara Delevingne haben wir (zum Glück) wieder Augenbrauen, die mehr Substanz als ein gespitzter Bleistiftstrich in Stärke H5 hat. Sophia Hadjipanteli geht noch einen Schritt weiter. Das zypriotische Model zelebriert ihre Monobraue - und es ist wirklich die charmanteste Unibrow seit jener von Madonnas Tochter Lourdes.

 

In einer Welt, in der das Internet Frauen nur zu gerne wegen ihrer Körperbehaarung beschimpft, kann sich auch eine noch so selbstbewusst getragene Monobraue der Hasskommentare nicht entziehen. Hadjipanteli geht es aber nicht um Beautystandards, nicht um "schön oder schirch"-Verurteilungen, sondern einfach nur um Meinungsfreiheit.

 

 

"Ich mache das nicht, um die Leute von meiner Monobraue zu überzeugen. Ich mache es eher, um Leuten zu zeigen, dass sie Vorlieben haben können. Ich persönlich denke, mein Gesicht sieht so besser aus. Andere sind nicht dieser Meinung, und das ist voll okay," sagt Hadjipanteli im Harpers Bazaar. "Ich versuche nicht, jemanden für die Monobraue zu gewinnen. Wenn ich es mag, dann lasst es mich doch mögen."

 

 

 

Hadjipantelis Augenbrauen sind von Natur aus buschig und dicht - aber eigentlich blond. Als ihr die konstante Pflege zu blöd wurde, versuchte sie einen Selbstversuch im Augenbrauenfärben. Der lief nicht wie geplant und die Augenbrauen waren schwarz. "Mein Bruder hat dann gesagt, dass es mir irgendwie steht," erzählt das Model. Und seitdem färbt sie sich regelmäßig die Augenbrauen und massiert sich den gesamten Augenhöhlenknochen jede Nacht mit Rizinusöl ein - das soll angeblich den Haarwuchs fördern. Als bleibendes Markenzeichen sieht sie ihre Brauen aber nicht: 

 

"Ich möchte nicht durch mein Aussehen definiert werden. Meine Monobraue ist für mich wie Winged Eyeliner oder roter Lippenstift. In fünf Jahren schaue ich vielleicht zurück und denke 'Das war eine coole Phase!', aber bis Leute nicht anfangen, andere für diesen speziellen Teil ihres Gesichts zu akzeptieren, bin ich nicht bereit, mich davon zu trennen."

 

 

In einem ihrer letzten Fotos posiert Hadjipanteli als Frida Kahlo, Königin der Monobraue. Und sie ist inspiriert: "Ich habe das Gefühl, mich jetzt so positioniert zu haben, dass ich mich selbst annehme und dazu nicht unbedingt natürlich sein muss, sondern einfach mache, was ich machen möchte."

 

Video: Im Wiener Gänsehäufel wird Body-Positivity gelebt

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