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Sonnenallergie: Diese Tipps schützen euch vor Sonnenallergie und Mallorca Akne

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Mallorca-Akne juckt, ist unschön und manchmal sogar schmerzhaft. So schützt man sich effektiv vor den Pusteln.

PflegeBirgit Brieber(Wienerin)

Gesunde Haut reagiert auf starke Sonne mit Schutzmechanismen wie Bräunung oder Verdickung der obersten Hautschicht. Ganz anders bei Sonnenallergie oder Mallorca-Akne.

Mallorca-Akne entsteht meist durch Entzündungsreaktionen der Haarfollikel, ausgelöst durch fetthaltige Sonnencremes in Verbindung mit UV-Strahlung. In der Haut bilden sich dann sogenannte freie Radikale, die diese Entzündungsreaktionen auslösen. Unschöne Pickel und Pusteln werden auf der Haut sichtbar.

Bei Sonnenallergie (die häufigste Form ist die Polymorphe Lichtdermatose) kommt es durch die Einwirkung der UV-Strahlung auf die Haut laufend zur Entstehung von sogenannten Photoneoantigenen, auf die das Immunsystem mit polymorpher Lichtdermatose reagiert. Es entstehen rote Flecken und juckende Pusteln auf der Haut.

 

Wer seine Haut also optimal auf den Urlaub vorbereiten will, sollte spätestens jetzt anfangen, ein paar Tipps zu befolgen:

1. Langsam an die Sonnenbestrahlung gewöhnen

Das ganze Jahr über im Büro sitzen und dann plötzlich stundenlang in der Sonne braten: Kein Wunder, dass unsere Haut da auch einmal überreagiert. Deshalb die Haut langsam und mit gutem Sonnenschutz an die erhöhte UV-Belastung im Urlaub gewöhnen.

 

2. Fettfreie Sonnenschutzprodukte verwenden

Gerade bei der Entstehung von Mallorcaakne spielen fetthaltige Sonnencremes eine Rolle, weil diese in Verbindung mit UV-Strahlung Entzündungsreaktionen der Haarfollikel auslösen können. Wer auf leichte Sonnensprays, Geltexturen und mattierende Fluids mit hohem UV-Schutz setzt, sollte auf der sicheren Seite sein.

 

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3. After-Sun Produkte zur Vorbeugung verwenden

After-Sun-Produkte tun der Haut nicht nur nach dem Sonnenbaden gut. Wer mit Sonnenallergie kämpft (immerhin ein Fünftel der Menschen) oder schon öfter Mallorcaakne hatte, kann die After-Sun-Pflege schon 1-2 Monate vor dem Urlaub vorbeugend als Bodylotion vewenden. After-Sun-Produkte enthalten Wirkstoffe, die freie Radikale neutralisieren (sehr wahrscheinlich die Auslöser für die Hautreaktionen auf die Sonne) und allergische Reaktionen stoppen.

 

4. Beta-Carotin Kapseln einnehmen

Wer seine Haut nicht nur von außen, sondern auch von innen schützen will, sollte auf Antioxidantien oder Beta-Carotin Kapseln setzen. Gestartet wird 2-3 Monate vor dem Urlaub. Die erhöhte Nährstoffzufuhr schützt den Körper vor oxidativem Stress und hilft der Haut, besser mit der Belastung fertig zu werden. Die meisten Kapseln sorgen auch dafür, dass man schöner und gleichmäßiger bräunt.

 

5. Achtung vor Cortisoncremes im Urlaub

Wenn die Pusteln einmal da sind, helfen Cortisoncremes aus der Apotheke kurzfristig, langfristig kann Coritson aber die Entstehung der Pusteln fördern. Durch die enthaltenen Fette kann es passieren, dass die Haut auf neue Sonnenstrahlen mit noch mehr Entzündungen reagiert. Wer also gar nicht auf Cortisoncremes verzichten mag, sollte auf den Fettanteil achten oder auf natürliche Mittel wie fettfreies Joghurt oder Aloe-Vera-Cremes zum Kühlen zurückgreifen. Wer die Sonnenpickel austrocknen will, kann auch Essigwasser verwenden. Auch eine Zinksalbe gehört in jede Reiseapotheke, weil sie antientzündlich und juckreizhemmend wirkt. Weiß man schon vorher, dass man zu Allergien neigt, sollte an Antiallergietabletten und Antihistaminika gedacht werden.

 

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