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Periorale Dermatitis: Vor dieser Hautkrankheit fürchten sich alle Beautyjunkies

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Rötungen, Pusteln und schuppige Flecken rund um den Mund können ein Zeichen für periorale Dermatitis sein. Die Hautkrankheit trifft meist Frauen, die sich besonders intensiv pflegen.

Periorale Dermatitis

PflegeBeautyRED(Wienerin)

Kosmetik macht schön, zu viel Kosmetik macht ganz schön hässlich! Denn wer zu viel cremt und schmiert, bekommt oft seltsame rote Flecken und Pusteln rund um Mund und Nase. Beautyjunkies und Beautyblogger, die ständig neue Kosmetika ausprobieren, sind besonders betroffen. Die Krankheit wird periorale Dermatitis, auch Mundrose oder Stewardessenkrankeit genannt. Denn FlugbegleiterInnen greifen ob der trockenen Flugzeugluft besonders häufig zum Cremetiegel.

 

 

Krank durch zu viel Pflege: Fakten über periorale Dermatitis

Was ist periorale Dermatitis? 
Periorale Dermatitis ist eine Erkrankung, die sich überwiegend im Gesichtsbereich manifestiert. Sie führt zu roten Flecken, kleinen Erhabenheiten und Pusteln. Im Gegensatz zur Akne gibt es aber keine Mitesser. Die Haut fühlt sich eher trocken an und spannt.

Was sind die Ursachen?
Kosmetika, insbesondere viel Feuchtigkeitspflege.

Wer ist besonders häufig betroffen?
Vor allem Frauen mit einer eher trockenen Haut sowie Frauen, die Allergien haben (z.B. Heuschnupfen oder eine leichte Neurodermitis). Aber auch Buben und Männer können periorale Dermatitis bekommen.

Was kann ich tun? 
Ab den ersten Symptomen keine oder möglichst wenig Pflegecremes benutzen, bzw. die betroffenen Stellen aussparen. Hilft die "Diät" nicht, ab zum Hautarzt. In Härtefällen verschreibt dieser eine  entzündungshemmende Salbe auf Kortisonbasis.

Was soll ich nach dem Abheilen beachten?
Periorale Dermatitis kann immer wieder kommen. Vor allem ein übermäßige Hydratisierung der Haut (Seren, Feuchtigkeitsmasken, Fluids) sollte deshalb künftig vermieden werden. Pflegeprodukte generell sparsam verwenden. Es ist nicht nowendig, mehrmals täglich das Gesicht einzucremen. Vielen hilft der Umstieg auf minimalistische Produkte, die wenige kosmetische Zusatzstoffe enthalten (z.B. Ringana, Muti, Nuori oder die Weleda Mandel Sensitiv Pflegeserie).

 

#perioraledermatitis #update Da sich einige dafür interessieren, wie es mit meiner Hauterkrankung weiter gegangen ist, hier ein kleines Update. Als ich die Diagnose bekam, musste ich von einem Tag auf den anderen auf alles verzichten. Nur noch Wasser durfte mein Gesicht berühren. Es hat gespannt, gebrannt und war unangenehm, siehe Bild 1. Der Arzt sagte schon, es wird erst schlimmer bevor es besser wird. Und so kam es, siehe Bild 2. Die Phase hielt bestimmt 8 Wochen an, ich dachte schon es geht nie wieder weg. Aber dann sagten plötzlich immer mehr Leute das mein Gesicht schon besser aussehen würde. Ich konnte keine wirkliche Besserung sehen und auch nicht fühlen. Es tat immer noch weh. Aber heute bin ich fast Symptom frei, siehe Bild 3. Ich habe noch vereinzelt Pusteln. Zwischen den Augenbrauen, unter einem Auge und am Kinn. Sobald ich mich Schminke oder eine Creme verwende tauchen sie auf. Das heißt, Schminken tue ich mich nur zu besonderen Anlässen. Gute Besserung für alle die es grade durch machen. Es ist super hart aber ihr schafft das. Lasst Kosmetik und Pflege weg, dann kann die Hautkrankheit nicht weiter fortschreiten. 💋❤#mundrose #stewardessenkrankheit #hautkrankheit #hauterkrankung #entzündet #ohneschminke #ichwillnichtmehr #stress #langerprozess #ihrschafftdas #mehrrealitätaufinstagram #kämpfen #arschlochhaut #gesichtspflege #antipflege

Ein von @monja.berlin geteilter Beitrag am

 

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