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Unreine Haut: Diese sechs Fehler macht fast jeder beim Pickel Ausdrücken

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Deine Pickel entzünden sich? Kommen wieder? Oder hinterlassen kleine Narben? Dann solltest du künftig auf diese No Gos beim Ausdrücken achten.

Die 6 größten Fehler beim Pickel Ausdrücken

PflegeRED(Wienerin)

Natürlich nerven Pickel! Sie nerven aber noch mehr, wenn man sie falsch ausdrückt und sie sich dafür mit schmerzenden Entzündungen, unschönen Eiter-Beulen oder dauerhaften Narben rächen. Daher ist Vorsicht geboten. Diese Fehler beim Pickel Ausdrücken gilt es unbedingt zu vermeiden:

1. Zu früh gedrückt

Beim Pickel Ausdrücken ist ein wenig Geduld gefragt. Wer nämlich schon bei der ersten Rötung Hand anlegt, riskiert Entzündungen und Narbenbildung. Gedrückt werden darf erst dann, wenn idealerweise die Talgverkapselung von selbst beginnt durch die Hautdecke zu stoßen oder sich ein kleiner gelber Punkt mit spürbarem Druck gebildet hat. 

 

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2. Unproduktives Drücken

Das Ausdrücken des Pickels macht nur dann Sinn, wenn es eine Öffnung gibt, durch die Eiter und Talg abfließen können. Drückt man ohne eine solche Öffnung einfach drauf los, presst man den Pickel noch tiefer ins Gewebe, anstatt ihn zu befreien. Entweder ist daher bereits eine erkennbare Hautöffnung vorhanden, ehe man drückt, oder man hilft vorsichtig(!) mit einer desinfizierten Nadelspitze nach.

 

3. Zu spät gedrückt

Hat sich der Pickel von selbst aus der Haut befreit, heißt es: Finger weg! Selbst wenn noch Rückstände sichtbar sind, sollte man zunächst abwarten, ob sich diese gemeinsam mit dem Wundwasser heraus schwemmen und der Heilungsprozess somit ungestört ablaufen kann. Nur wenn dieser natürliche Prozess unterbleibt, kann mit vorsichtigem Drücken nachgeholfen werden. 

 

4. Zu viel Druck

Ob ein Pickel „reif“ ist, erkennt man daran, dass bereits ein sehr geringer Druck ausreicht, um ihn auszudrücken. Wer hingegen mit Gewalt herum quetscht, riskiert, dass sich der Pickel entzündet, noch eitriger wird und sich später vielleicht sogar Narben bilden. Beim Ausdrücken muss ein seichtes Andrücken genügen, um den Pickel zu lösen. Reicht dies nicht aus, so muss man sich leider noch gedulden.

 

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5. Keine ausreichende Hygiene

Wer nicht möchte, dass der frisch ausgedrückte Pickel gleich wieder wächst, sich entzündet oder gar vernarbt, muss peinlich genau auf die Sauberkeit achten. Desinfektion ist das A und O. Und zwar nicht nur des Pickels selbst, sondern unbedingt auch der Hände. Auch zwischendurchheißt die Devise: Finger weg vom Gesicht.

 

6. Der Zahnpasta-Trick

Immer wieder hört man, dass Zahnpasta gegen Pickel hilft. Das stimmt leider nur bedingt. Zwar wirkt Zahnpasta antiseptisch und austrocknend, doch gleichzeitig legt sie sich wie eine schwere, abschließende Paste auf die betroffene Stelle, so dass sich der Pickel nicht von Wundflüssigkeit, Eiter oder Talg „entleeren“ kann. Zudem wirkt das in Zahncreme enthaltene Menthol oft reizend auf die Haut, so dass auch aus diesem Grund eher vom Gebrauch abzuraten ist.

 

 

 

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