< Zur Mobilversion wechseln >

Beauty Test: Wienerin testet: Cremes, die wie Botox wirken sollen

von

Diese Cremes versprechen innerhalb von Minuten Mimikmuskeln zu entspannen und so Falten zu reduzieren – wie Botox nur ohne Nadeln. Kann das tatsächlich funktionieren? Wir haben es getestet.

Wienerin testet Cremes, die wie Botox wirken sollen

PflegeLK(Wienerin)

Vielleicht bin ich empfindlich, aber nach Frusttagen - Tagen an denen ich mich oft geärgert habe oder Dinge schiefgelaufen sind - merke ich, wie angespannt meine Runzelstirnmuskeln und Mundwinkel-Runterziehmuskeln sind und spüre, wie mir dadurch Falten wachsen.
Dagegen helfen unter Umständen Gesichtsmassagen, Gesichtsyoga oder Muskelentspannungsübungen, normale Antifaltencremes aber leider eher nicht.

Würde man eine Ärztin für ästhetische Medizin fragen, würde sie mir wahrscheinlich Botox-Injektionen empfehlen. Momentan sehe ich das recht skeptisch. Trotzdem – oder gerade deswegen – fallen mir die raren Cremes und Seren auf, die verprechen eine ähnliche Wirkung wir Botox zu haben. Konkret: Die Instant Wrinkle Relaxing Cream - Needles No More von Dr. Brandt und – ganz neu - das biozertifizierte Naturkosmetik-Serum Jambú von Alsiroyal.

Gesichtspflege, die Muskeln entspannt

Needles No More von Dr. Brandt verspricht die Gesichtsmuskulatur innerhalb von Minuten so zu entspannen, dass sich Mimikfalten lösen und auf Dauer geglättet werden. Die muskelentspannenden Wirkstoffe sind, soweit ich das verstehe, Magnesium und Adenosine. Ein Lavendelextrakt ist auch dabei. Wahrscheinlich wegen dem Duft, aber auch der wirkt entspannend (laut der Luxus-Naturkosmetikproduzentin Tata Harper ganz konkret auf die feinen Muskeln unter der Gesichtshaut). Die Creme ist leicht und weiß, kommt in kleinen Portionen aus einem Pumpspender und riecht ein wenig nach Minze oder Menthol. Gibt es bei Marionnaud um € 91,-.

  Needles No More Gesichtscreme von Dr. Brandt

Ziemlich aufregend finde ich, dass es auf dieses Produkt eine Antwort aus der Naturkosmetik gibt: Das Jambú Serum von Alsiroyal wirkt in erster Linie über den Stoff Spilanthol, der aus einer tropischen Pflanze namens Jambú gewonnen wird. Spilanthol soll, laut Packungstext, auf die Nervenrezeptoren der Hautoberfläche wirken und ebenfalls muskulär bedingte Hautverspannungen lösen. (Kann die Haut verspannt sein? Eher die Muskeln darunter, nicht?) Zusätzlich enthält es fünf verschiedene Hyaluronsäurearten, die die Hautzellen mit Feuchtigkeit aufpolstern. Auch dieses Serum soll kurz- und langfristig Falten glätten. Es wirkt fettfrei,duftet blumig/ fruchtig, ist recht flüssig und anfangs ein wenig klebrig, wenn man zuviel davon aufträgt. Zu kaufen gibt es das Serum ab sofort zB bei Staudigl, um € 24,90.

 Jambú Serum von Alsiroyal

Wienerin testet

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe zur Beweisführung gefühlte 100 Mal meinen rechten Mundwinkel fotografiert (ohne irgendwas, mit Creme und mit Serum), um mögliche Effekte zu dokumentieren, konnte aber keine sichtbare Verbesserung feststellen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Produkte wirken. Vielleicht nur minimal und nie im Leben so stark wie echtes Botox, aber schon zumindest ein bisschen. Und auch wenn es nur ein Placebo-Effekt ist, der mich daran erinnert, nicht so grantig zu schauen – mir persönlich reicht das für den Moment.

 

Mein Fazit: Probieren lohnt sich. Wunder darf man aber nicht erwarten.

 

Und Sie? Würden Sie sich Botox spritzen lassen oder kommt das für Sie gar nicht in Frage? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar.

Anti-Aging Cremes: Must-haves für die Haut

Alle 8 Bilder anzeigen »

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen