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Wienerin testet: Tageslichtlampen für das perfekte Make-up

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Wenn das Make-up nicht richtig sitzt, ist meist schlechtes Licht während des Auftragens Schuld. Ein Start-up aus Deutschland will das jetzt ändern. Wir haben das Schminklicht für zuhause getestet.

My Beauty Light im Test

Make UpBirgit Brieber(Wienerin)

Jeden Tag in der Früh das gleiche Spiel: Mein sorgfältig aufgetragenes Make-up muss immer nochmal am Fenster mit Tageslicht kontrolliert werden, damit es auch wirklich gut ausschaut, die Wangen nicht zu viel Rosa erwischt haben und die Foundation nicht zu dunkel ist. Kaum jemand, auch ich nicht, hat im Bad das perfekte Beautylicht, mit dem Visagisten im Studio oder bei Fotoproduktionen arbeiten. Dabei kann das richtige Licht Wunder wirken.

Das richtige Licht

Schon als ich vor einigen Monaten die Startup-Show "Die Höhle der Löwen" gesehen habe, wusste ich, von Beautynista Susi Armonies und ihrer genialen Idee werden wir noch viel hören. Und siehe da, jetzt ist ihre Erfindung, das "My Beauty-Light Beautylicht für ein perfektes Make up im eigenen Bad" auf meinem Schreibtisch gelandet.

Susi Armonies will mit ihrem Beauty-Light die schwierigen Lichtverhältnisse im Badezimmer ändern und gibt auf ihrer Homepage gleich Tipps für die richtige Lichtstimmung.

Denn:

- bei zu warmem Licht trägt man die Foundation zu dunkel auf,

- bei zu kühlem Licht verwendet man viel zu viel Make-up,

- blaustichiges Licht (wie jenes von LED-Lampen) verändert den Hautton,

- schattiges Licht führt dazu, dass man Dinge wegschminken will, die vielleicht gar nicht da sind.

Fazit: Nur bei Tageslicht lääst sich Make-up ebenmäßig und perfekt auftragen.

Der Test

Das Beautylight kommt in einer hübschen rosa Box mit Bedienungsanleitung, Stromkabel mit Dimmfunktion und Netzadapter, zwei Saugnäpfen zur Befestigung an einem Spiegel, einem Standfuß und wirkt qualitativ sehr hochwertig. Ich breite alle Utensilien auf meinem Esstisch auf und beschließe, den Standfuß zuerst auszuprobieren.

 Birgit Brieber My Beautylight Basic Edition

Kaum aufgedreht, schaue ich leider automatisch direkt in die Leuchtstoffröhre. Die ist so hell, dass sich meine Augen erst langsam wieder an das Licht gewöhnen müssen. Der erste Blick in den Spiegel ist dann auch ein Schock. Das grelle Licht lässt kleinste Hautunreinheiten, Rötungen und Falten doppelt stark hervortreten. Nicht sehr schmeichelhaft und auch viel zu hell zum Schminken. In der Bedienungsanleitung sehe ich, dass man das Licht durch Gedrückt-Halten des Schalters dimmen kann - aaah, viel besser.

Birgit Brieber Beautylight mit Standfuß

Ich starte also ganz normal mit Foundation, Mascara, Augenbrauengel, Kajal und etwas Rouge und siehe da, das Make-up wirkt ebenmäßig und schön. Sicherheitshalber gehe ich wie immer zum Fenster und kontrolliere nach: Keine Foundation-Ränder zu sehen.

Um sicher zu gehen, dass die Leuchtröhre auch am Spiegel gut hält probiere ich das Ganze nochmal im Bad. Auch dort hält das Licht bombenfest und ist in Windeseile wieder in der Lade verstaut.

 

 

Fazit

Eine geniale Erfindung. Das Licht ist am Anfang sehr hell und im Gegensatz zum gelbstichigen, warmen Badlicht sehr gewöhnungsbedürftig. Das Make-up wird aber tatsächlich viel schöner und gleichmäßiger. Das Beste an dem Tool: Es ist leicht zu transportieren und nimmt sehr wenig Platz weg, man kann es also auch in den Urlaub, auf Hochzeiten oder Feiern mitnehmen. Überall, wo man perfektes Make-up braucht, aber das Licht schlecht ist. Das nehm ich ab jetzt immer!

 

Das Beautylicht kann in unterschiedlichen Ausführungen unter my-beauty-light.de bestellt werden. Die Basic Edition kostet 39,95 Euro.

 

VIDEO: Warum ist es wichtig, Feministin zu sein?

 

 

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