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Interview: Angelina Jolie: "Ich lebe bis zum Anschlag"

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Heilig oder hysterisch? Angelina Jolie polarisiert, aber lässt keinen kalt. Im Exklusivinterview mit wienerin.at verrät sie, wie sie wirklich tickt.

2014 Variety Screening Series - ´Difret´ Screening

BlogsMartina Parker(Wienerin)

Hysterische Übermutter oder starke Feministin. Kaum eine Frau polarisiert mehr als Angelina Jolie. Jetzt macht die US-Schauspielerin und UNHCR-Sondergesandte erstmals Parfüm-Werbung für den Guerlain-Duft "Mon Guerlain". Und nein, sie braucht das Geld nicht, um den teuren Scheidungskrieg mit Brad Pitt zu finanzieren: Angelina Jolie hat das gesamte Werbe-Honorar gespendet.

WIENERIN-Autorin Martina Parker war die einzige österreichische Journalistin, der Angelina Jolie anlässlich der Guerlain-Zusammenarbeit persönliche Fragen beantworte. Einen kleinen Auszug finden Sie hier. Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen WIENERIN, Ausgabe April 2017.

WIENERIN: Gibt as einen Duft, der Sie an ihre Kindheit erinnert?

Angelina Jolie: Mein Großvater rauchte gerne Zigarre. Immer wenn ich diesen Duft rieche, muss ich an ihn denken.

Was finden Sie schön?

Das Lächeln meiner Kinder. Und wenn ich Menschen treffe, die aufrichtig und mit sich selbst im Reinen sind. Es gibt kaum etwas Unattraktiveres, als jemanden, der versucht ein Leben oder ein Image vorzutäuschen, das gar nicht existiert.

Sie wirken sehr selbstbewusst. Waren Sie das schon immer?

Selbstbewusst? Ich weiß nicht! Ich war einfach noch nie jemand anderer als ich selbst. Aber das “bis zum Anschlag”!

Welche Vision haben Sie für Frauen?

Ich wünschte mir, dass sie stärker werden.

Sie gelten als Weltretterin. Was ist das Wichtigste an ihrer Arbeit?

Meine Arbeit bezieht sich auf Menschenrechte, die vor allem die Aufgabe haben, schwache oder verletzliche Personen zu schützen. Wir alle verdienen ein Leben in Freiheit und Würde. Insofern ist es also - egal welches Projekt - immer derselbe Kampf. Es geht darum, zu spüren und zu tun, was richtig ist, und Verantwortung füreinander zu unternehmen, anzuerkennen, dass alle Menschenleben gleich viel Wert haben.

Als Regisseurin erzählen Sie Geschichten. Wie wählen sie ihre Filmprojekte aus?

Ich suche nach Projekten, bei denen ich etwas lernen kann. Wenn man sich zwei Jahre mit einem bestimmten Thema befasst, muss man eine gewisse Leidenschaft dafür mitbringen. Außerdem ist meine Familie ein wichtiger Aspekt für jede meiner Entscheidungen. Ich möchte sichergehen, dass ich an einem Platz  arbeite, an dem auch meine Kinder glücklich sind und sie sollen sich auch für das Projekt interessieren. Maddox und Pax waren beide in die Dreharbeiten zu First They Killed my Father involviert und es war eine wundervolle Erfahrung für uns alle.


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