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Duftlaunch: 5 Gründe, warum die neue Louis Vuitton Duft-Kollektion (wahrscheinlich) ein Riesenerfolg wird

von

Trarah, nach jahrelangem Gemunkel bringt Louis Vuitton diesen Herbst endlich Parfüms raus. Martina Parker weiß, warum dieser mit ziemlicher Sicherheit ein Renner wird.

BeautyMartina Parker(Wienerin)

Wenn ein Modehaus einen neuen Duft lanciert, lockt das im Normalfall kaum mehr jemanden hinter dem Ofen hervor. Das Procedere ist ja jedes Mal mehr oder weniger dasselbe. Das Modehaus geht mit seinem Briefing zu mehreren Aromaherstellern (Firmenich, Robertet, Givaudan), beauftragt den Besten und/oder Billigsten, testet das Ergebnis am Markt, ob dieses auch dem Massengeschmack entspricht und launcht dann - meist unter Einbeziehung eines Hollywoodstars - den neuen Stern am Dufthimmel. Mit sehr viel Glück übersteht die Kreation das erste Jahr. Die meisten Düfte verschwinden allerdings nach kürzester Zeit wieder in der Versenkung.

Nun wäre Louis Vuitton nicht Louis Vuitton, hätte das Unternehmen nicht seine Hausaufgaben gemacht. Das was bis dato über die sieben (!) Louis Vuitton Düfte bekannt ist, der im Herbst auf den Markt kommen werden, lässt Parfüm Liebhaber hoffen.

Hier die 5 Gründe, warum ich glaube, dass diese Düfte top sein werden:

1. Louis Vuitton leistet sich einen Hausparfümeur.

Und zwar nicht irgendeinen sondern Jacques Cavalier, den Kreateur von Jean Paul Galultier Classique, L´Eau d´Issey und Opium pour Homme für YSL. Hausparfümeure sind eine aussterbende Rasse, da Exklusivität teuer ist. Nur mehr eine Handvoll Dufthäuser wie Chanel, Dior, Hèrmes und Guerlain leisten sich diesen Luxus.

2. Es ist keine Schnellschussaktion.

Jacques Cavalier steht bereits seit 2012 (sic!) auf der Gehaltsliste von Louis Vuitton. Er hatte also mindestest drei Jahre Zeit, um sich kreativ zu verwirklichen.

3. Louis Vuitton schaut in die Vergangenheit.

Für die neuen Louis Vuitton Düfte zählt nicht der aktuelle Massengeschmack (blumig süß), sondern das eigene Erbe. Was nur wenige Insider wissen: Louis Vuitton hatte schon mal Düfte. 1927 lancierte Louis Vuitton seinen ersten Duft  Heures d’Absence gefolgt von Je, Tu, Il; Réminiscences in 1928, und Eau de Voyage in 1946. Die Rezepturen sind zwar heute vergessen, nicht aber das Lebensgefühl dieser Zeit und das unglaubliche Erbe der Marke.

4. Louis Vuitton schaut in die Zukunft.

 (c) Olle Bengtsson

Mairose und Jasmin aus Grasse werden für den neuen Duft mit einem ganz speziellen neuartigen CO2 Verfahren extrahiert. um den reinsten Dufteindruck ever zu bekommen. Die Ledernoten (schon wieder das Erbe!) wird ebenfalls auf eine neue Art extrahiert, die diese Aromen besonders sanft und subtil wirken lässt.

5. Sie sind Perfektionisten.

Wenn Louis Vuitton Uhren macht, wird in der Schweiz eine Uhrenmanufaktur hingestellt, die führende Uhrenmanufaktoren vor Neid erblassen lässr. Schuhe werden nur in Norditalien genäht, weil dort die besten Schuhmacher sind, Diamanten nur in Tel Aviv geschliffen, weil man das Schleifen eben dort am besten kann. Die Story lässt sich ewig fortsetzen. Und Jacques Cavalier, der hat für seine Arbeit natürlich die passende Duftfabrik in Grasse bekommen, der Welthauptstadt der Düfte. Wo auch sonst..

to be continued....

 

 

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