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Filmtipp: Shame

von

Trieb. Befriedigung. Schande. Michael Fassbender, einer der größten Schauspieler seiner Generation, in einem bewegenden Drama um Sucht, Selbsthass, Verdrängung und metertiefe Abgründe.

Shame

HomepageCatherine Gottwald(TypischIch)

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Filmkritik

  • Pornografie-Konsum und mechanischer Triebabbau als seelische Allzweckreiniger? Kein Frieden für Michael Fassbender in Steve McQueens genialem Meisterwerk Shame. WAHNSINN! Unverschämt gut!

Brandon (Michael Fassbender) steht auf ganz schnelle Nummern. Sein Drang nach sexuellen Kicks frißt ihn sprichwörtlich am lebendigen Leib auf. Während sein Körper nahezu mechanisch rotiert, stirbt irgendwo in ihm etwas ab. Der Lustgewinn wird immer kleiner während das brennende Verlangen immer größer wird. Brandons Existenz steht auf dem Spiel. Auch am Arbeitsplatz kann er seine Sexsucht kaum mehr verbergen. Auf seinem Büro Computer werden Berge von pornografischem Material entdeckt. Eine gefährliche Abwärtsspirale nimmt ihren Lauf.

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Nur seine Schwester Sissy (großartig: Carey Mulligan) dringt noch zu dem Entmenschlichten durch. Aber die hat jede Menge eigener Probleme am Hals ...

 

Regisseur Steve McQueen provoziert eine dringend notwendige Auseinandersetzung mit der Problematik Süchtiger. Fassbenders realistische Darstellung eines Sexsüchtigen wurde mit einer Golden Globe-Nominierung bedacht: "Es ist wichtig, einen Blick in das Innenleben eines Süchtigen zu werfen. Die Szenen sind so geschrieben, dass man einen Einblick in seinen Seelenzustand bekommt und beginnt, auch sein Verhalten und seine Beziehung zur Sexualität zu begreifen."

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