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Business-Dresscode: Sommerhitze

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Luftige Sommerkleider, knappe Tops und bunte Sandalen. Was in der Freizeit vor Überhitzung bewahrt, ist im Arbeitsalltag nicht immer angebracht, selbst wenn die sich Temperatur im Büro gefühlten 40° C nähert. Welcher Dressecode bei Hitzewellen im Job gilt und worauf Sie verzichten sollten, lesen Sie hier.

BusinessDresscode Sommerhitze

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  • Arbeitgeber sollten die Raumtemperatur bei geringer körperlicher Tätigkeit, also etwa Bürojobs zwischen 19 und 25° C halten, wenn eine Klimaanlage vorhanden ist, sagt die Arbeiterkammer (AK).

    Vorgesetzte sind dazu aber ebenso-
    wenig gesetzlich verpflichtet wie zum Einbau einer Klimaanlage oder zum Kauf eines Ventilators. Auch für Hitzferien gibt es keine gesetzliche Grundlage. Direkte Sonneneinstrahlung sollte aber durch Vorhänge oder Jalousien vermieden werden.

    An besonders heißen Tagen kann die Arbeitsleistung laut AK um 30 bis 70 % sinken. Die Arbeitsqualität nimmt ab, die Unfall-
    häufigkeit und die Fehlerquote steigt.

Der angemessene Dresscode hängt grundsätzlich von der Unternehmenskultur und der Funktion der einzelnen Mitarbeiter ab, sagt die deutsche Etiketteexpertin und Benimm-Trainerin Karin F. Hallinger. Jedes Unternehmen kann eigene Regeln aufstellen und auch bei sommerlicher Hitze auf Kostüm und Strumpfhose bestehen.

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Besonders bei Jobs mit Kundenkontakt legen Unternehmen meist Wert auf ein seriöses Auftreten ihrer Mitarbeiter. In kreativen Berufen ist dagegen meist auch der Kleidungsstil im Büro lockerer.


Wer neu im Unternehmen ist, sollte sich zu Sommerbeginn erst an seinen Kollegen und seinem Vorgesetzten orientieren. Denn was der Chef trägt, können auch die Mitarbeiter anziehen.

 

Hitzetauglich

Röcke und Kleider sind im Sommer erlaubt, sie sollten allerdings mindestens knielang sein, rät Hallinger. Wer seine Beine zeigen will, sollte sie außerdem entsprechend pflegen - das gilt auch bei offenen Schuhen auch für die Füße.


In einer eher konservativen Branche sollte frau grundsätzlich zu einem klassischen Outfit, also Hosenanzug oder Kostüm in gedeckten, eher dunklen Farben greifen. „Im Sommer dürfen es gern auch mal hellere Farben sein, allerdings aus dem eher dezenten Farbspektrum, also beispielsweise beige oder hellgrau, eventuell auch hellblau. Kräftige Farben können in Maßen ebenfalls eingesetzt werden, aber nur als Einzelteile, zum Beispiel kann man ein graues Kostüm mit einem roten Top kombinieren", ergänzt die Etiketteexpertin.


Bei warmen Temperaturen empfiehlt Hallinger Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide. „Von Kunstfasern wie Polyester rate ich ab, da sie unangenehm auf der Haut zu tragen sind und bei Schweißbildung sehr schnell einen unangenehmen Geruch entwickeln. Außerdem wirken Naturmaterialien viel edler und eleganter."

 


Mehr Tipps auf Seite 2...

 

Kommentare

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2 Kommentare
Gast: Karin S.
16.07.2010 17:15

Es waere schoen gewesen ...

... in diesem Artikel etwas Neues zu lesen, die genannten Regeln sind altbekannt. Ich haette mich ueber mehr Styling-Tipps gefreut, z.B. wie ich die Trends in diesem Sommer mit den klassischen Buero-Dresscodes verbinden kann: Pastell, Weiss, Leinen, Spitze - buero-kompatible Modethemen gaebe es ja genug!

Antworten onlineredaktion
19.07.2010 12:56

Re: Es waere schoen gewesen ...

Liebe Karin,

danke für den Input - den unsere Moderedaktion sehr gerne aufnimmt und in den nächsten bearbeiten wird!