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Trend: Bewerbung per Video

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Bewerbungsvideos sind der neue Weg, um aus der Masse der Job-Bewerbern herauszustechen. Wir sagen Ihnen, wie Ihr persönlicher Clip zum Hit wird.

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HomepageAgnes Therer(TypischIch)

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Mehr Tipps

  • - Achten Sie auf eine möglichst gute Aufnahmequalität

    - Sprechen Sie deutlich und vermeiden Sie Hintergrundgeräusche

    - Wählen Sie einen Hintergrund, der zu Ihrem Beruf passt

    - Drehen Sie mehrere Versionen des Videos, so können Sie die beste auswählen

Videoclips sind wie ein Bewerbungsgespräch - nur ohne Zwischenfragen - und das neueste Tool bei der Jobsuche. Wer sich auch per Video präsentiert, wirkt modern, kreativ und selbstbewusst und macht neugierig auf sich. Ihr potenzieller neuer Boss kann sich schon mal ein Bild davon machen, ob Sie prinzipiell ins Team passen. Und Sie ersparen sich im Falle eines Neins die Anfahrt. Eine Win-win-Situation.
Also wagen Sie sich vor die Kamera - aber richtig. Denn besser als ein schlechtes Bewerbungsvideo ist gar kein Video. Hier der Crashkurs für den perfekten Clip:

 

1. Die Basics
Das Video ist die Kirsche auf der Torte, die aus Ihren klassischen Bewerbungsunterlagen besteht. Denken Sie immer daran: Sie wollen mit Ihrem Video erreichen, zu einem persönlichen Termin eingeladen zu werden. Und hier lauert der Hund: Wenn Ihr Video nämlich nicht authentisch war, werden Sie in Runde zwei des Bewerbungsringkampfs ausgeknockt. Stichwort: Enttäuschung. Bleiben Sie also Sie selbst.

 

2. Der Aufbau
Das „Drehbuch" für den Clip ergibt sich aus der Länge des Videos. Länger als anderthalb Minuten sollte es nämlich nicht dauern. Entscheidend für den Erfolg sind die ersten zehn Sekunden. In der Wirtschaft spricht man von einem sogenannten „Elevator Pitch" - Sie müssen es schaffen, Ihr Gegenüber während einer Aufzugsfahrt von sich oder Ihrer Idee zu überzeugen. Genauso ist es mit Ihrem Video: Machen Sie in den ersten Sekunden klar, wer Sie sind, was Sie machen und was Sie wollen.

 

3. Der Inhalt
Halten Sie Ihren Clip allgemein, bewerben Sie sich darin nicht für einen ganz konkreten Job, sonst können Sie ihn nicht weiterverwenden. Gestalten Sie Infos über Ausbildung und Werdegang etwas persönlicher, berichten Sie von Ihren Stärken und Vorlieben und davon, was Sie noch erreichen wollen. Trick 17: Gut kopiert ist besser als schlecht erfunden. Schauen Sie sich andere Bewerbungsvideos im Netz an (Suchbegriff „Video-Bewerbung") und adaptieren Sie gute Einfälle.

 

4. Bewegen vor der Kamera
Die Wirkung Ihrer Worte wird nur zu sieben Prozent vom Inhalt beeinflusst, 50 Prozent machen Gestik und Mimik aus! Die ideale Haltung: aufrecht stehen, Beine leicht auseinander, Schultern gerade, Hände locker ineinander legen oder eine Hand runterhängen lassen und mit der anderen ein paar unterstreichende Gesten machen. Und: lächeln! Üben Sie ruhig vor dem Spiegel, das Lächeln brauchen Sie ohnehin noch - für den Folgetermin. Was dagegen gar nicht gut kommt, sind verschränkte Arme, überschlagene Beine oder verknotete Hände.
Kleiden Sie sich so, wie Sie auch zum Bewerbungsgespräch gehen würden, tragen Sie dezentes Make-up und Puder, damit nichts glänzt. Die Kamera sollte übrigens auf Augenhöhe ausgerichtet sein.

 

Mehr Tipps finden Sie auf Seite 2.

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