< Zur Mobilversion wechseln >

Erfolgreich durchs Bewerbungsgespräch

von

Der neue Job rückt in greifbare Nähe: Die Bewerbung wurden verschickt und nach wenigen Tagen flattert die Einladung zum Vorstellungsgespräch ins Haus. Jetzt heißt es, möglichst viele Informationen über das Unternehmen einzuholen. Denn wer gut vorbereitet ist, punktet auch beim persönlichen Gespräch, weiß Bewerbungstrainerin Anna Wach.

Erfolgreich durchs Bewerbungsgespraech

HomepageVictoria Schubert(TypischIch)

Info

Info

  • Anna Wach leitet den Kurs „Bewerbung & Assessmentcenter“ am Bildungsforum Wien.

    Bewerbung per E-Mail
    Do´s und Don´ts bei der elektronischen Bewerbung

    - Seriöse Mail-Adresse, mit Vor- und Nachname statt schatzi82@mail.com

    - Betreffzeile möglichst konkret formulieren mit Jobbezeichnung und falls vorhanden Kennziffer des Inserats

    - direkte Mailadresse des gewünschten Ansprechpartners recherchieren

    - der Anhang sollte nicht größer als 3 MB sein

    - Anschreiben direkt in die E-Mail setzen

Auf ein Bewerbungsgespräch kann man sich sehr gut vorbereiten, ist Bewerbungstrainerin Anna Wach überzeugt. „Im Vorfeld sollte man so viele Informationen einholen, wie man kann: Was macht das Unternehmen, in welcher Branche ist es tätig, welche Produkte stellt es her, etc."
Zugleich sollte der eigene Lebenslauf beim Bewerbungsgespräch sitzen, vor allem wenn es darum geht, welche Tätigkeiten wann ausgeübt wurden. Antworten auf die Frage nach eigenen Stärken und Schwächen können ebenfalls vorab gefunden werden - auch wenn das nicht immer leicht fällt. „Den Studenten in meinem Kurs fällt es immer leichter ihre Schwächen zu benennen, weil es ihnen unangenehm ist zu sagen, was sie gut können", so Wach.

 

Fragwürdig
Die Bewerbungsexpertin rät außerdem dazu, Fragen zum Unternehmen vorab aufzuschreiben und diese Notizen zum Vorstellungsgespräch mitzunehmen. Während des Gesprächs ist man meist nervös und vergisst schnell, was man fragen wollte.
Fragemöglichkeiten gibt es viele, hier einige Anregungen:
- Warum ist die Stelle frei?
- Wie groß ist das Team?
- Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?
- An wen berichte ich?
- Was würde ich verdienen?
- Wie hoch ist das Fixum?

Stellt der Bewerber Fragen, kommt er aus seiner defensiven Rolle heraus und die Vorstellungssituation wird tatsächlich zum Gespräch, erklärt die Bewerbungstrainerin.
Worauf sollte vorab noch geachtet werden? Ordentliche, dem Unternehmen angepasste Kleidung und ein gepflegtes Äußeres. Kurz vor dem Gespräch noch eine Zigarette zu rauchen, kommt weniger gut an.

 

Authentisch bleiben
Die beste Vorbereitung und das passende Outfit helfen jedoch wenig, wenn man sein Gegenüber während dem Gespräch nicht von sich überzeugen kann. Gute Manieren sind in dieser Situation eine Voraussetzung. „Wichtig ist, seinem Gesprächspartner in die Augen zu sehen, ihn ausreden zu lassen und gut zuzuhören", so Wach. Es darf auch gelacht werden, das lockert die Stimmung und macht einen freundlichen Eindruck.
Wichtig ist, dass der Bewerber während des Gesprächs authentisch bleibt, betont Bewerbungstrainerin Wach. „Das Bewerbungsgespräch dient dazu, den Bewerber kennenzulernen. Was man zur Ausbildung und bisherigen Tätigkeiten wissen will, ist durch die Bewerbungsunterlagen größtenteils schon abgeklärt. Nun geht es darum, ob der Bewerber auch ins Team bzw. ins Unternehmen passt."
Wird man trotz Vorbereitung mit einer direkten Frage zu einer Fähigkeit konfrontiert, die man eigentlich nicht beherrscht, hilft ein „Es liegt mir wenig". Zusätzlich rät die Expertin, stets Lernbereitschaft zu signalisieren und zu zeigen, dass man gerne gefordert wird.

 

Tipps für das Assessmentcenter gibt´s auf Seite 2.

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen