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Job gesucht

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Schule oder Studium sind erfolgreich abgeschlossen, nun geht es auf die Suche nach dem ersten richtigen Job. Worauf man bei der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen achten sollte, was in keinem Lebenslauf gehört und wie ein Jobinserat zum erfolgreichen Anschreiben führen kann, verrät Bewerbungstrainerin Anna Wach.

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Tipp

  • Sie wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen? Toll! Vergessen Sie vor lauter Freude aber bitte nicht darauf, sich schriftlich oder telefonisch kurz zu melden, sich für die Einladung zu bedanken, den Termin zu bestätigen und mitzuteilen, dass Sie sich auf das Treffen freuen. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch erfragen, ob Sie Unterlagen vorab schicken oder zum Gespräch mitbringen sollen.
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  • Anna Wach leitet den Kurs „Bewerbung & Assessmentcenter“ am Bildungsforum Wien.

    Bildungsforum
    Das Bildungsforum - Gesellschaft für Aus- und Weiterbildung - ist integrierter Bestandteil einer der führenden Institutsgruppen im Österreichischen Bildungsbereich und als solche auch international tätig. Dieser Gruppe gehören zudem das IFS-Institut für Studentenkurse, das IFL – Institut für Lernhilfe und die Maturaschule Dr. Rampitsch an. Pro Jahr werden mehr als 12.000 Kurs- und SeminarteilnehmerInnen betreut.

Tipp Nr. 1: Das Jobinserat
Das Jobinserat ist der erste Schlüssel zur erfolgreichen Bewerbung. Ist eine interessante Stellenausschreibung gefunden, heißt es aufmerksam lesen. „Die Frage lautet: Was kann ich aus dem Inserat herausnehmen und für meine Bewerbung einsetzen? Einzelne Sätze können etwa so übernommen werden, wie sie in der Ausschreibung angeführt sind", erklärt Bewerbungstrainerin Anna Wach. Das zeigt nicht nur, dass der Bewerber das Inserat aufmerksam gelesen hat, sondern auch, dass er die gestellten Anforderungen erfüllen kann.
Bei anonymen Inseraten, die von Personalvermittlern geschalten werden, lohnt sich eine Recherche im Internet. In vielen Fällen kann das Unternehmen ausfindig gemacht werden, der Bewerber verschafft sich damit einen wesentlichen Vorteil gegenüber Konkurrenten. Denn auf der Webseite eines Unternehmens finden sich viele hilfreiche Informationen, die im Anschreiben und vor allem im persönlichen Gespräch eingebracht werden können, ergänzt Wach.

 

Tipp Nr. 2: Der Lebenslauf
Gerade bei Schülern oder Studenten ist der Lebenslauf meist noch sehr kurz. Trotzdem sollte er fehlerfrei gestaltet sein, damit die Bewerbung nicht vorschnell aussortiert wird. Anna Wach verrät die wichtigsten Tipps für den perfekten Lebenslauf:

- Übersichtliche Gestaltung mit kleinen Überschriften (persönliche Daten, Schule, Berufserfahrung, Hobbies)
- Informationen kurz und bündig anführen
- Optische Gestaltung dem Unternehmen/der Branche anpassen
- Anlagen (Zeugnisse, etc.) nur auf Nachfrage und in PDF-Form senden
- Lebenslauf genau durchlesen - Rechtschreib- oder Grafikfehler sind absolute No-Go´s und vermitteln den Eindruck, dass die Bewerbung nicht wichtig genommen wurde oder der Kandidat einfach schlampig arbeitet
- Angaben, die nicht der Wahrheit entsprechen, haben im Lebenslauf nichts verloren - die Wahrheit kommt früher oder später immer ans Licht; weniger ist in diesem Fall mehr.

 

Tipp Nr. 3: Das Anschreiben
„Bewerber sollten nicht immer das gleiche Anschreiben versenden, sondern darauf achten, worauf das Jobinserat abzielt und diese Anforderungen auch im Anschreiben erwähnen", empfiehlt die Bewerbungstrainerin.
Bei der Formulierung gibt es meist wenig Spielraum, da die klassischen Phrasen meist am besten passen.
Wer die Möglichkeit hat, kann ausgewählte Tätigkeiten im Anschreiben wiedergeben, die die Eignung für die ausgeschriebene Stelle unterstreichen und im besten Fall auch Soft Skills hervorheben. „Wer in seiner Jugend beispielsweise eine Pfadfindergruppe geleitet hat, kann auf seine ausgeprägte Teamfähigkeit hinweisen", so Wach.
Auch Ferialjobs können angeführt werden, um zu zeigen, dass man immer wieder gearbeitet hat. Wenig Sinn macht es allerdings, seinen gesamten Lebenslauf schon in das Anschreiben zu packen.


 

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