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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ANZEIGEN
Stand: 10.12.2008



1. Maßgeblich für den Auftrag sind diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die jeweils gültige Anzeigenpreisliste sowie die Auftragsbestätigung. Andere Geschäftsbedingungen werden nicht akzeptiert, ihnen wird auch in jenem Ausmaß widersprochen, in dem sie den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht widersprechen. Gegenüber Konsumenten im Sinne des § 1 KSchG gilt Folgendes: Widersprechen einzelne Bestimmungen in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zwingenden gesetzlichen Bestimmungen, die für Konsumenten gelten, so werden diese Bestimmungen durch die gesetzlichen ersetzt; die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt davon unberührt.

2. Der Verlag behält sich vor, Anzeigenaufträge – auch einzelne Anzeigen im Rahmen eines Abschlusses – ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder von angenommenen Aufträgen zurück zu treten.

3. Aufträge müssen schriftlich erteilt werden. Mündliche Vereinbarungen, die nicht schriftlich bestätigt werden, binden den Verlag nicht.

4. Nebenabreden als Auftragsbestandteil bedürfen der Schriftform.

AUFTRAGSABWICKLUNG:

5. Die Anzeigenaufträge sind innerhalb eines Jahres abzuwickeln.

6. Die in der Anzeigenpreisliste bezeichneten Nachlässe werden nur für die innerhalb eines
Kalenderjahres erscheinenden Anzeigen gewährt. Sollten innerhalb des Kalenderjahres eine
oder mehrere Ausgaben nicht erscheinen, so verlängert sich die Frist um die Ausfallszeit.

7. Der Auftraggeber hat nur dann Anspruch auf einen Nachlass, wenn er von vornherein einen
Auftrag abgeschlossen hat, der zu einem Nachlass berechtigt. Wird ein Auftrag aus Gründen,
die der Verlag nicht zu vertreten hat, nicht erfüllt, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger
weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen
Abnahme entsprechenden Nachlass dem Verlag zurück zu vergüten. Der Anspruch auf
rückwirkenden Nachlass erlischt, wenn er nicht innerhalb eines Monats nach Ablauf der
Jahresfrist geltend gemacht worden ist. Bei Zwangsausgleich oder Konkurs entfällt jeglicher
Nachlass.

8. Platzierungswünsche und Erscheinungstermine binden den Verlag nicht.

9. Der Ausschluss von Mitbewerbern wird seitens des Verlages grundsätzlich nicht garantiert. Ein
Ausschluss kann nur für zwei gegenüberliegende Seiten schriftlich vereinbart werden.

10. Textanzeigen und solche, die auf Grund ihrer Gestaltung nicht sofort als Anzeige erkennbar
sind, werden vom Verlag gemäß § 26 MedienG gekennzeichnet.

11. Bei fernmündlich aufgegebenen Anzeigen bzw. bei fernmündlich veranlassten Veränderungen übernimmt der Verlag keine Haftung für die Richtigkeit der Wiedergabe. Der Verlag behält sich vor, schriftliche Anzeigenbestellungen zu verlangen. Dies gilt auch für Anzeigen, die auf elektronischem Weg auf Datenträger oder über Datenleitungen übermittelt werden.

12. Der Verlag behält sich vor, Druckunterlagen nur in digitaler Form anzunehmen.

13. Dem Auftraggeber obliegt die rechtzeitige Beistellung von geeigneten Druckunterlagen. Der
Verlag gewährleistet die drucktechnisch einwandfreie Wiedergabe der Anzeige nur, wenn
einwandfreie Druckunterlagen beigestellt werden, wofür ausschließlich der Auftraggeber
verantwortlich ist. Eine Warnpflicht des Verlages besteht in diesem Zusammenhang nicht.

14. Druckfehler, die den Sinn eines Inserates nicht wesentlich beeinträchtigen, begründen keine
Ersatzansprüche dem Verlag gegenüber. Fehlerhaft gedruckte Kontrollangaben ergeben keinen
Anspruch für den Auftraggeber. Der Verlag lehnt jede Haftung für eventuelle Schäden, die durch
das Nichterscheinen eines Auftrages an einem bestimmten Tag bzw. durch Druckfehler usw.
entstehen, ab. Der Verlag haftet nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz. Jedenfalls ist die
Haftung der Höhe nach mit dem Entgelt für den betreffenden Auftrag begrenzt. Im
Gewährleistungsfall hat der Verlag das Recht, sich von der Minderung oder Rückzahlung des
Entgeltes dadurch zu befreien, dass die Anzeige oder Beilage zu einem späteren
Erscheinungstermin, der mit dem Auftraggeber abzustimmen ist, mängelfrei nachgeholt wird.

15. Für Satzfehler und andere Mängel in vom Auftraggeber beigestellten Unterlagen haftet
ausschließlich der Auftraggeber.

16. Sind etwaige Mängel bei den Druckunterlagen nicht sofort erkennbar, sondern werden sie erst beim Druckvorgang deutlich, so hat der Auftraggeber bei ungenügendem Abdruck ebenfalls keine Ansprüche.

17. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die
Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Abzüge. Sendet der Auftraggeber den
ihm rechtzeitig übermittelten Probeabzug bis zum Anzeigenschluss oder bis zu einem anderen,
seitens des Verlages genannten Termin nicht zurück, so gilt die Genehmigung zum Druck
erteilt. Kosten für erhebliche Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen und für die
Lieferung vom Verlag anzufertigender Coples, Filme oder grafischer Arbeiten hat der
Auftraggeber zu tragen.

18. Die Pflicht zur Aufbewahrung von Druckunterlagen endet 3 Monate nach Erscheinen der letzten Anzeige.

19. Beanstandungen aller Art sind bei sonstigem Ausschluss der Gewährleistung innerhalb von 8
Tagen nach Erscheinen der Anzeige schriftlich zu melden.

20. Der Auftraggeber garantiert, dass das Inserat gegen keinerlei gesetzliche Bestimmungen
verstößt und Rechte Dritter nicht verletzt werden. Der Auftraggeber des Inserats garantiert
daher beispielsweise bei Anbot gewerblicher Dienstleistungen die gesetzliche Verpflichtung zur
Kennzeichnung seines Unternehmens gemäß § 63 GewO einzuhalten. Sollte der Auftraggeber
dieser Kennzeichnungspflicht nicht nachkommen, behält sich der Verlag vor, die Annahme des
Inserats abzulehnen bzw. bei begründetem Verdacht eines Gesetzesverstoßes, Namen und
Anschrift des Auftraggebers auf Anfrage dem Schutzverband gegen den unlauteren Wettbewerb
sowie den gemäß § 14 Abs 1 zweiter und dritter Satz UWG klagebefugten Einrichtungen
mitzuteilen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Verlag sowie dessen Mitarbeiter hinsichtlich
aller Ansprüche, die auf das erscheinende Inserat gegründet werden (so zum Beispiel auch,
wenn sie von Mitbewerbern des Verlages geltend gemacht werden sowie Einschaltkosten von
gerichtlich angeordneten Gegendarstellungen), schad- und klaglos zu halten sowie für die ihnen
selbst entstandenen Nachteile volle Genugtuung zu leisten. Der Verlag und seine Mitarbeiter
sind zu einer entsprechenden Prüfung des Inserates oder eines dagegen vorgebrachten
Veröffentlichungsbegehrens nicht verpflichtet, jedoch berechtigt, rechtlich notwendige
Adaptionen einer Einschaltung auch ohne vorherige Rücksprache mit dem Auftraggeber
vorzunehmen.

21. Der Verlag haftet nur für Schäden, die von ihm oder einem seiner Erfüllungsgehilfen grob
fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden. Für Folgeschäden und entgangenen Gewinn,
insbesondere auf Grund einer positiven Vertragsverletzung, besteht keine Haftung. Der Verlag
haftet nicht für beschädigte oder verloren gegangene Daten oder Dateien.

22. Fälle höherer Gewalt (Verkehrs- und Betriebsstörungen, ua.) sind vom Verlag nicht zu vertreten.
Der Verlag behält den Anspruch auf das volle Entgelt, wenn die zu veröffentlichende Werbung
in angemessener Zeit nach Beseitigung der Störung veröffentlicht wird.


BERECHNUNG & BEZAHLUNG:

23. Die Rechnung ist sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig. Nachlässe für vorzeitige Zahlungen
werden nach der Preisliste gewährt.

24. Rechnungsreklamationen sind binnen 2 Wochen ab Ausstellung schriftlich geltend zu machen.

25. Der Verlag ist unter wichtigen Umständen auch berechtigt, auch während der Laufzeit eines
Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich
vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offen
stehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen, ohne das hieraus dem Auftraggeber
irgendwelche Ansprüche gegen den Verlag erwachsen.

26. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden gesetzliche Verzugszinsen laut § 352 UGB
verrechnet. Der Verlag behält sich vor, nicht eingehobene Werbeabgaben nach zu verrechnen,
wenn die Steuerbehörde eine derartige Abgabe einfordert. Kosten, die durch außergerichtliche
oder gerichtliche Betreibung entstehen, gehen zu Lasten des Schuldners. Der Verlag hat das
Recht, die Ausführung des Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen.

27. Bei Änderung der Anzeigenpreise treten die neuen Bedingungen auch bei laufenden Aufträgen sofort in Kraft, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wurde.

28. Kosten für Lithographien bzw. für die Übertragung digitaler Daten per ISDN hat der
Auftraggeber zu zahlen.

29. Der eventuelle Verzicht auf die Grundfarbe Schwarz bei der Anlage von Anzeigen ist ohne
Einfluss auf die Berechnung. Bestehen Vorlagen von Mehrfarbanzeigen aus mehr als drei
Farbteilen, werden die zusätzlichen Herstellungskosten für jedes weitere Farbbild gesondert
berechnet.

30. Kosten für die Herstellung von Reinzeichnungen oder anderen Druckvorlagen hat der
Auftraggeber zu zahlen.

31. Bei verspäteter Anlieferung der Druckunterlagen (drei Wochen vor dem Erscheinungstermin)
werden die dadurch entstehenden Mehrkosten dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

32. Angefallene Produktionskosten (Lithos, Fotos, Satz etc.) werden zu Selbstkosten in Rechnung gestellt.

STORNOS:

33. Stornos müssen grundsätzlich mit eingeschriebenem Brief erfolgen, der den Verlag zehn
Werktage vor dem jeweiligen Anzeigenschluss erreichen muss, in welchem Fall eine
Zahlungsverpflichtung des Auftraggebers (Stornogebühr) nicht besteht. Bei nach dem
genannten Zeitpunkt einlangenden Stornierungen besteht die volle Zahlungsverpflichtung im
Ausmaß des erteilten Auftrages. Eine Stornierung von Folgeaufträgen (mehrere Schaltungen
von Inseraten) ist nach der ersten Schaltung nicht mehr möglich.

ALLGEMEINES:

34. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien.

35. Bei Betriebsstörungen oder Eingriffen durch höhere Gewalt hat der Verlag Anspruch auf volle Bezahlung der veröffentlichten Anzeigen, wenn die Aufträge mit 75 % der Druckauflage erfüllt sind. Geringere Leistungen sind nach dem Tausenderpreis gemäß der Kalkulation zu bezahlen.

36. Zustimmungserklärung zu Werbeinformationen: Der Auftraggeber stimmt ausdrücklich der
Speicherung und Verarbeitung der von ihm bekannt gegebenen Daten sowie der Übermittlung
von Werbematerial auch in Form von Massensendungen (via E-Mail, Telefon, Fax, SMS/MMS)
durch die Verlagsgruppe Styria Multi Media GmbH & Co KG und deren Tochterunternehmen (Liste auf www.styria-multi-media.com) über ihre Produkte und Aktionen zu. Diese Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.

37. Auf das Auftragsverhältnis und allfällige Rechtsstreitigkeiten daraus ist ausschließlich
österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisnormen des IPR und des UNKaufrechtsübereinkommens anzuwenden.


BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR ONLINE-ANZEIGEN:

38. Sämtliche Informationen, Dokumente, Unterlagen, Dateien, welche für die Schaltung der
jeweiligen Werbung erforderlich sind (Grafiken, Rich Media Banner, Texte, Links und anderes),
müssen spätestens 5 Werktage vor der festgelegten Ersteinbindung auf der Website vollständig,
fehlerfrei und den IAB Standards entsprechend seitens des Auftraggebers übermittelt werden.

39. Der Verlag hat das Recht, übermittelte Werbemedien auf ihre Darstellungstauglichkeit und
technische Eignung (insb. passendes Format, Darstellungstechnologie und Dateigrößen, ua.) zu
prüfen und gegebenenfalls zur Anpassung an den Auftraggeber zu retournieren. Dabei ist der
Verlag auch berechtigt, diese Anpassungen nach vorheriger Vereinbarung mit dem
Auftraggeber selbst vorzunehmen und die Kosten dafür zu verrechnen.

40. Bei Nichterfüllung der technischen Voraussetzungen zur Schaltung der Werbung, bzw. zur
Ermittlung der technischen Werbeinformationen (Anzahl der Ad-Impressions, ua.) ist der Verlag
von allen daraus, sowie aus den durch die externe (Ad)Server-Anbindung der veröffentlichten
Werbung resultierenden Ansprüchen freigestellt, wobei sämtliche Kosten umfasst sind.

41. Wenn eine fehlerfreie Auftragsabwicklung nicht gewährleistet werden kann, ist der Verlag
unabhängig von einem eventuellen Schaden berechtigt, das Material unverzüglich aus der
Schaltung zu nehmen und ist von jeglicher Haftung im Zusammenhang mit einer derartigen
Maßnahme befreit.

42. Der Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche Daten richtig und vollständig anzugeben, die zur
Identifizierung des Auftraggebers im Sinne des § 6 Abs 1 E-Commerce Gesetz (ECG)
notwendig sind.

43. Die Übergabe der Daten hat im elektronischen Weg mittels E-Mail-Anhang zu erfolgen. Diese
Daten müssen den nach ECG bestehenden Anforderungen zur Kennzeichnung kommerzieller
Kommunikation genügen, sowie gegebenenfalls den einschlägigen Vorgaben durch das
Fernabsatzgesetz sowie durch das Mediengesetz entsprechen.

44. Insbesondere müssen die übermittelten Daten eine rechtskonforme Kennzeichnung von
Auftraggebern kommerzieller Kommunikation zulassen.

45. Der Verlag gibt keine Garantien über die Platzierung und Reihenfolge der Werbeschaltungen
sowie über die Aufteilung der Ad-Impressions während der Werbekampagne und ist dazu
berechtigt, Werbeschaltungen aus redaktionellen, rechtlichen, technischen oder sonstigen
Gründen zurückzuweisen oder nachträglich zu sperren.

46. Der Verlag ist berechtigt, Werbematerial und Links, die gegen rechtliche Vorgaben oder die
guten Sitten verstoßen, unverzüglich zu sperren, wobei eine vorherige Absprache mit dem
Auftraggeber nicht notwendig ist, dieser aber von der Maßnahme ehest möglich informiert wird.

47. Die Sperrung befreit den Auftraggeber nicht von der Zahlung der vertraglich vereinbarten
Vergütung. Der Auftraggeber hat vielmehr die Möglichkeit das Werbematerial innerhalb einer
Nachtfrist von zwei Wochen ab Information durch den Verlag nachzubessern. Wird innerhalb
dieses Zeitraums seitens des Auftraggebers ein rechtskonformer Zustand hergestellt, wird
dieses wieder geschalten. Der Auftraggeber hat dem Verlag die Rechtskonformität des
nachgebesserten Werbematerials schriftlich zu bestätigen.

48. Weitergehende Erstattungs- oder Schadenersatzansprüche des Auftraggebers aus einer
solchen Sperrung sind ausgeschlossen.

 


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