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Top? Eher Flop: Beyoncés Mini-Stirnfransen

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Wenn es um neue Frisuren geht, experimentiert Superstar Beyoncé gerne. Der neueste Schnitt: Ultrakurze Stirnfransen. Ihre Fans sind schockiert, wir auch. Die Expertin verrät, was schiefgelaufen ist und wie man's richtig macht.

beyonce trägt mini stirnfransen

styleRed.(TypischIch)

Es dürfte der erste Bad-Hair-Day im Leben der sonst so stilsicheren Beyoncé gewesen sein. Die 33-Jährige zeigt sich – Perücken und Extensions sei Dank – mit wechselnder Haarpracht, mal lang und glatt, mal raspelkurz, dann darfs ein kinnlanger Bob sein. Beim Familienurlaub in Paris zeigte sich die Sängerin in einem neuen Look: Zur langen, leicht gewellten Mähne trägt Beyoncé jetzt Stirnfransen. Jedoch keine gewöhnlichen, sondern ultrakurz.

Ihre Fans hat die Sängerin jedenfalls ordentlich vor die Frisur gestoßen, auf Twitter überschlagen sich die schockierten Kommentare zum Super-Pony: „Zu kurz“, „schrecklich“, „Warum hat sie das getan?“ sind nur einige der Meldungen.

Das sagt die Expertin

Aber ist Beyoncés neuester Look wirklich in die Hose gegangen? Katharina Strassl, Friseurin und somit Pony-Expertin, meint: „Zum Glück tun Stars ihren Haaren so etwas nur äußerst selten an! In diesem Fall handelt es sich sogar um eine Perücke, der „Frisuren-Faux-Pas“ ist also nicht dauerhaft, garantiert aber bestimmt ordentlich Aufmerksamkeit!“ Einen neuen Trend zum Pony hat Beyoncé damit aber nicht unbedingt losgetreten, laut Strassl sind Stirnfransen immer angesagt, müssen aber optimal geschnitten werden – womit wir schon bei der Schwierigkeit wären.

Denn „selfmade“ ist hier gar keine gute Idee. Die Expertin: „Es ist ein Irrtum, zu glauben, Stirnfransen ließen sich leicht selber schneiden, einfach mit der Schere von links nach rechts zu gehen, wird nicht funktionieren!“
Dabei können Stirnfransen sehr viel für das Aussehen tun: Sie kaschieren Falten auf der Stirn, lassen eine zu hohe Stirn niedriger wirken, betonen die Gesichtsform oder die Augen der Frau und täuschen Volumen vor, wo die Haare vielleicht schon dünn geworden sind.“ Und damit nicht genug: „Hat ein Gesicht eher harte Züge, bekomm es durch einen schärgen Pony eine neue Weichheit. Ebenso können Stirnfransen, die oberhalb der Brauen enden, das Gesicht ‚öffnen‘, was für Frauen mit kleinen Augen oder hängenden Lidern ein Vorteil ist.“

Jeder Frau ihre Stirnfransen: So schneidet man den Pony richtig

Gefärbte Haare: „Frauen mit gefärbten Haaren sollten bei den Stirnfransen so nahe wie möglich an ihre Naturhaarfarbe herankommen. Andernfalls kann es schnell passieren, dass sich die Haar- und Gesichtsfarbe ‚schlagen‘“, rät Kathi Strassl zur Vorsicht.
Brillenträgerinnen: Hier kommt es oft vor, dass die Stirnfansen an den Brillenrand stoßen. Deshalb beim Schnitt die Brille zur Kontrolle aufsetzen.
Kurze Stirn: Hier rät Strassl von einem Pony ab. Die Stirnfransen würden sehr kuzr ausfallen, was meist nicht hübsch aussieht – siehe Beyoncés misslungener Pony.
Naturwellen: Grundsätzlich ist ein wenig Bewegung im Pony gut, damit er lebendig wirkt. Wenn die natürlichen Locken so stark sind oder ein Wirbel am Haaransatz den Fall der Stirnfransen stört, ist das kein Grund zum Verzagen. Friseurin oder Friseur des Vertrauens haben sicher eine individuelle Lösung, die den natürlichen Fall der Haare berücksichtigt.

Einmal nachscheiden, bitte!

Tipp: So gut wie alle Friseure bieten ein kostenloses Nachschneiden des Ponys an,  es ist also nicht nötig, selbst zur Schere zu greifen!

 

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