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Lena Dunham will Ihre beste Freundin im Internet sein

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Alles rund um Feminismus, Politik, Gesundheit, Lifestyle und Freundschaft gibt’s ab Herbst in einem neuen Newsletter von Girls-Macherin Lena Dunham.

´Girls: Season 3´ - UK Premiere - Red Carpet Arrivals

aktuellesTeresa Havlicek(TypischIch)

Wir sehen ja mehr die Wienerin als Ihre beste Freundin. Lena Dunham sieht das naturgemäß anders: „Lenny“ heißt ihr neuestes Projekt, um ihren Guru- und Beste-Freundin-Status unter jungen Frauen weltweit auszubauen. Gemeinsam mit Jenni Konner, der Produzentin von Girls, startet sie im September einen E-Mail-Newsletter mit Ratschlägen, Essays und Produktempfehlungen. „Lenny ist diese Freundin von dir, die im Internet immer ein bisschen zu viel von sich preis gibt, die dir auf die Finger haut, wenn du mit deinen Finanzen nicht zurechtkommst, die dir hilft einen Bikini, eine neue Lampe oder einen Präsidenten auszusuchen…. UND die dir sagt, was du tun kannst, wenn du eine Abtreibung brauchst“, heißt es im Leitbild des neuen Projektes.

Starke Stimmen


Die zwei Power-Frauen finanzieren das Projekt aus eigener Tasche, und starten mit einem kleinen Team aus erfahrenen Mitarbeiterinnen und Schreibern, die schon für ihre starke, spitze Stimme bekannt sind. (Die redaktionelle Leiterin Jessica Grose hat zum Beispiel für Slate und Jezebel gearbeitet, beides sind Magazine die sehr reichweiten- und meinungsstark informieren, gerade Jezebel ist als feministisches Online-Magazin bekannt).

 

 

Nicht diese Art von Mädchen


Die Idee entflammte auf ihrer Buchtour. Ihr Buch „Not that kind of girl“ etablierte Lena Dunham ja schon als Ratgeberin für junge Frauen, und auf ihrer Reise lernte sie ihre Leserinnen ein bisschen besser kennen: „Ich habe hunderte von jungen Frauen getroffen, die mich mit ihrem Sinn für Gemeinschaft und einem ganz ganz tiefen Bedürfnis nach intelligenten, politisch liberalen, gedankenvollen Inhalten, die sie ansprechen, inspiriert haben.“

Platz für Vielfalt


"Girls" musste ja, gerade in der ersten Staffel, immer wieder mit dem Vorwurf, nur die weiße Mittelklasse anzusprechen und wenig Vielfalt darzustellen, kämpfen. Das soll bei Lenny nicht passieren: „Es soll Platz für alle geben. Wir treffen keine Annahmen über die Identität unserer Leserinnen. Die einzige Vorstellung die wir haben, ist dass sie leidenschaftlich ist und sich um die Gefühle und den Style anderer schert, und dass sie liebevolle Beziehungen zu anderen leben möchte.“


Wir sind jedenfalls gespannt, was da auf uns zukommt und hoffen auf die eine oder andere Inspiration von Dunham-Seite.

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